MONITOR Nr. 532 am 28. April 2005 Thema: Muslima in Deutschland Bericht: Peter Schran
In dem Beitrag kommt ein Dr. Ibrahim Günes zu Wort welcher sich darüber beschwert, dass er bei Untersuchungen der Frauen „nicht alles sehen, alles untersuchen“ darf, weil u.a. „der Islam das so will“.
Im Islam sieht es so aus, dass Männer zu männlichen Ärzten gehen während Frauen zu weiblichen Ärzten gehen, es sei denn, es herrscht ein Notfall oder es gibt einen Mangel an entsprechenden Ärzten.
Bei dieser Regelung gibt es dann auch keinerlei Probleme alles zu untersuchen.
Als nächstes tritt dann eine Fatma Bläser auf, welche gleich einen Rundumschlag verteilt und alle über einen Kamm schert, alle Frauen als Opfer und alle Männer als Täter. So meint sie dass, alle Frauen ohne Kopftuch offensichtlich frei seien, es aber dennoch nicht sind da sie ihre Grenzen hätten und diese nicht überschreiten dürften. Des Weiteren würde man einer Frau ansehen, ob sie modern sei oder nicht. Weiterhin würden alle getrieben von der Sehnsucht „nach einem selbst bestimmten Leben“
Es ist doch interessant dass niemandem aufgefallen ist, dass es zu einer re-islamisierung in der Welt gekommen ist, seit dem der Kommunismus zusammengebrochen ist, welches u.a. darin mündet dass Frauen sich (wider) zum Islam bekennen, in dem sie u.a. das Kopftuch wieder tragen. Weiterhin haben die Männer auch ihre Grenzen die ihnen durch den Islam auferlegt worden sind. So z.B. ist es ihr Job die Frau zu versorgen und zwar nicht nach seinem Stand, sondern nach ihrem Stande. Sie werden diesbezüglich vor Allah Rechenschaft ablegen müssen. Das ist etwas was einem Mann, der Sehnsucht nach, „einem selbst bestimmten Leben“ hat, auch Grenzen aufweist.
Und bezüglich der Grenzen, die man nicht überschreiten dürfte: Wenn jede/r Grenzen überschreiten wollte, wenn er/sie es gerade wolle dann gäbe es doch nur Anarchie. Schreiben Sie z.B. doch mal dem Verkehrsminister und bitten Sie ihn darum von der Pflicht entbunden zu werden, an roten Ampeln und/oder Bahnschrankenübergänge halten zu müssen, da Sie dieses als Grenze betrachten, die Sie ab jetzt zu überschreiten gedenken. Feel Spass ;-)
Eine weiter Frage, die sich mir stellt ist, was ist das Kriterium für Modernität? Und viel interessanter ist doch wie viel Modernität ist (noch) gut und ab wann ist zuviel Modernität schon too much? Offensichtlich gehört Kleidung wohl dazu, was mich verwundert, denn die Personen, die als Verfechter der Modernität auftreten, sehe ich nie in Interviews in den zu knappen und kurzen Stücken der Haute Couture. Was dann ja das absolut moderne widerspiegeln würde.
Als nächstes wird aus einem Teehaus in Duisburg berichtet, wobei folgende Aussagen herauskommen: „Für die Männer hier käme die Gleichberechtigung ihrer Frauen einem Gesichtsverlust gleich. Auch nach dreißig Jahren in Deutschland hindern sie die Frauen daran, aus dem Schatten zu treten.“ Und das Männer das Gesicht und ihre Ehre verlieren. „Wenn eine Frau mehr zu sagen hat wie Männer, das ist schon mal ein bisschen ...“
Ja schade, wenn man hingeht und so etwas dem Islam gleichsetzt, bzw. dem Islam gleichsetzen muss, da man offensichtlich zu wenig vom Islam weiß:
Die Tatsache dass der Prophet (Friede sei mit ihm) für seine (spätere) Frau arbeite, da sie eine reiche Kauffrau war und sie ihn quasi beschäftigte, die Tatsache, dass es einen Ausspruch über den Propheten (Freide sei mit ihm) gibt: „Al-Aswad berichtete, dass er Aisa fragte: „Was pflegte der Propht Allahs Segen und Friede auf ihm, zu Hause zu tun? Sie antwortete: „Er beschäftigte sich mit dem Anliegen seiner Familie. (d.h. er stellte sich in ihren Dienst,) und wenn es mit dem Gebet soweit war, begab er sich zum Gebet.“ (Buchari)
Danach wird davon gesprochen, dass gerade „die Moscheenverbände verhindern ein eigenständiges Leben muslimischer Frauen.“ Frauen bekämen in Moscheen „nicht selten eine Art Abstellkammer. Schmucklos-karge Räume, mehr nicht.“
Wie sehen denn die Moscheen in Deutschland aus? Meist sind es doch Hinterhöfe und heruntergekommene Häuser, da man meist nicht bereit ist eine richtige Moschee zu akzeptieren in denen die Frauen wie es normalerweise sein sollte einen eigenen abgetrennten Bereich haben zu dem sie uneingeschränkten Zugang haben und der den Männern verboten ist.
Schade, dass hier so schlecht gearbeitet wurde…