Der Stern 41/2001 Seite 47 Thema Islam Eine Religion im Visier von Stefanie Rosenkranz
In dem Artikel wird folgendes ausgeführt: „Das Jahr 1979, das mit der ersten fundamentalistischen Revolution der Moderne begonnen hatte, endete mit dem Einmarsch der Sowjetunion in Afghanistan. Und der Westen, allen voran die USA, dieses am wenigsten säkulare Land der westlichen Welt, verteilte drei Milliarden Dollar an militante Fundamentalisten aus aller Welt. Nach ihrer Logik gab es damals böse Schiiten und gute Gotteskrieger, die in pittoresker Tracht wacker gegen den Kommunismus kämpften. Denn sie waren Sunniten wie die Saudis, die traditionellen Alliierten der Amerikaner. (…) Doch die Taliban störten erst, als sie Osama bin Laden aufnahmen. Und der störte erst, als er Attentate auf US-Botschaften organisierte. So bleibt in der islamischen Welt das bittere Gefühl, dass niemand hinguckt, wenn Muslime Muslime ermorden.“
Interessante Aussagen, nicht wahr?