.::Die Ahmadiyya::.
Die
Organisation der Ahmadiyya bzw. Qadjani bezeichnen sich gerne als muslimisch
bzw. islamisch und doch sind deren
Differenzen mit dem Islam, der seit 1400 Jahren gelehrt und praktiziert wird so
groß und eklatant, dass sie vom Weltverband des Islam ausgeschlossen wurden.
Ich werde Ihnen einen Teil ihrer Lehre, die zum Ausschluss führte darlegen, sie
zitieren und danach mit dem Quran und/oder Aussagen des Propheten Muhammad
(Friede sei mit ihm) widerlegen oder Ihnen darlegen welchen Hintergedanken sie
mit der jeweiligen Aussage hatten.
1. Der Gründer der Ahmadiyya behauptet, der Geist des Messias soll über ihn herabgestiegen sein und in ihm inkarniert worden sein. Weiterhin besäße er einen höheren Status als Jesus.
”Deshalb
bin ich der Verheißene Messias, und sonst niemand.” (Unsere Lehre von Hazrat
Mirza Ghulam Ahmed, S.6) ”Obwohl Gott mir mitgeteilt hat, dass der Muhammadi
Messias höher im Rang steht als der Mosaische Messias.”
(Unsere
Lehre von Hazrat Mirza Ghulam Ahmed, S.7)
Aber: Nach Husaifa ibn Usaid al-Ghifari hat
der Prophet (Friede sei mit ihm) gesagt: (...) ”Inzwischen sendet Allah den
Messias, den Sohn der Maria, und er steigt beim Weißen Minarett im Osten von
Damaskus in zwei gelben Gewändern herab, indem er seine Hände auf die Flügel
von zwei Engel legt. Wenn er sein Haupt beugt, tropft es, und wenn er es
erhebt, fallen von ihm Silbertropfen wie Perlen herab. Jeder Ungläubige, der
den Hauch seines Atems empfindet muß sterben, (...).”
Wieso
spricht der Prophet (Friede sei mit ihm) vom Sohne der Maria, womit der
biblische Jesus genau definiert ist und nicht vom inkarniertem Jesus? Wieso hat
er nicht die Stadt Qadjan genannt, in welcher der Gründer geboren wurde, statt
dessen nannte er aber Damaskus? Wieso hat der Gründer, der ja der Messias sein
soll, nichts mit dieser Beschreibung des
Messias gemeinsam?
2. Das was dem Gründer eingegeben worden sei, sei das Wort Gottes genau wie der Quran und das Alte und Neue Testament.
”Von
der ganzen Welt ist Er allein der Gott, Der Seine Offenbarungen an mich
herabgesandt hat; Der für mich machtvolle Zeichen gezeigt hat; Der mich als den
Verheißenen Messias dieses Zeitalters herabgesandt hat.”
(Unsere
Lehre von Hazrat Mirza Ghulam Ahmed, S.8)
Aber: Neue Offenbarungen bezüglich der
Religion sind doch gar nicht mehr nötig, denn der Quran sagt eindeutig: ”Heute
habe Ich eure Glaubenslehre für euch vollendet und Meine Gnade an euch erfüllt
und euch den Islam zum Bekenntnis erwählt.” (Sure 5, Vers 3) ”Und sprich:
Gekommen ist die Wahrheit und dahingeschwunden ist das Falsche. Siehe, das
Falsche schwindet schnell.” (Sure 17, Vers 81)
Diese Verse erklären sich, wenn man bedenkt, dass das Neue Testament herabgesandt wurde, nachdem die jüdische Bibel verändert wurde. Nachdem mit der Zeit auch die Evangelien verändert wurden, wurde der Quran herabgesandt. Da aber der Quran seit über 1400 Jahren nicht verändert wurde und auch bis in alle Ewigkeit nicht verändert wird, gibt es für die Ahmadiyya Offenbarungen keine Notwendigkeit. (Die islamische Glaubenslehre ist schon vor über 1400 Jahren erfüllt worden.)
Ein weiteres Beispiel:
Der Prophet (Friede sei mit ihm) hat
gesagt: ”Wenn einer von euch betet, führt er ein vertrautes Gespräch mit Allah”
(Buchari)
Er (Friede sei mit ihm) spricht nicht von
einem Monolog, sondern von einem Gespräch. Das wir nicht von Gott verlassen
sind, wie die Ahmadiyya es uns gerne einreden wollen stimmt nicht: Der Quran
sagt: ”(...) denn Wir sind ihm näher als die Halsader.” (Sure 50, Vers 16)
”Und Wir sind ihm näher als ihr, nur daß ihr nicht sehet -,(...).” (Sure
56,Vers 85)
Dieses weitere Beispiel nenne ich, da „klassische“ Gespräche zwischen Muslimen und Ahamdiyya-Anhänger wie folgt ablaufen:
Der Muslim: “Muhammed (Friede sei mit ihm) war der letzte Prophet. Es gibt keine Offenbarungen mehr.“
Der Ahmadiyya: „Ach ja, heißt es, das Gott nicht mehr zu den Menschen spricht? Schweigt er jetzt nur noch?“
Darauf
weiß der Muslim oft nichts zu sagen, doch die oben genannten Verse und der
Ausspruch zeigt, dass dem nicht so ist.
3. Der Gründer behauptet, daß er der Mahdi sei, also der ”Geleitete” der Muslime, der am Ende der Tage kommen würde.
”Hazrat
Ahmad war von Gott zu dem vom Heiligen Propheten Muhammad (Friede und Segen
Allahs seien auf ihm) angekündigten Mahdi (...) bestimmt worden.”
(Die
Unterschiede zwischen Ahmadi und Nicht-Ahmadi von Hadayatullah Hübsch, S.6)
Aber: Muhammad (Friede sei mit ihm) hat den
Mahdi zum Teil definiert:
”Nach Abdullah ibn Massud hat der Prophet (Friede sei mit ihm) gesagt, dass Allah einen Mann aus seiner Familie senden wird, dessen Name seinem Namen entsprechen wird und dessen Vatersname seines Vatersnamen. Er wird die Welt mit Gerechtigkeit und Rechtschaffenheit füllen, wie sie vorher mit Unrecht und Unterdrückung erfüllt war.”
Nichts von diesem Ausspruch trifft auf den
Gründer zu. Das ist eine Tatsache.
4. Qadjan sei die heilige Anbetungsstätte, die
im Quran als die entfernte Moschee metonymisch genannt wird. Sie sei die dritte
heilige Stätte nach Mekka und Medina. Und die Pilgerfahrt nach Qadjan sei eine
religiöse Pflicht.
”Wenn
Qadjan der heiligen Stadt Mekka gleich heilig oder noch heiliger ist, dann muss
die Fahrt nach Qadjan der Wallfahrt nach Mekka gleich heilig oder noch heiliger
sein.”
(Die
offizielle Ahmadiyya Zeitung Al Fadel, Band 20 Nr.33)
”Die Wallfahrt nach Mekka allein und ohne die nach Qadjan ist trocken abgenutzt und leer, denn die heutige Wallfahrt nach Mekka erfüllt ihre Aufgabe gar nicht.” (Bigaam Sulh (Parteisprachrohr in Lahore), Band 21 Nr.33)
Aber im Quran steht: ”Und vollziehet die
Pilgerfahrt und die Umra um Allahs willen: (...)”. (Sure 2, Vers 196)
Des Weiteren
hat Muhammad (Friede sei mit ihm) nie eine Pilgerfahrt nach Qadjan unternommen.
Warum auch?
5. Der Quran, der Prophet Muhammad (Friede sei mit ihm) sowie auch alle Propheten vor ihm, seien Zeugen seiner Botschaft und hätten sogar die Zeit und den Ort seines Prophetentums angegeben.
Dazu
kann ich nur sagen, in der Bibel finde ich keine Stellen die eindeutig auf den
Gründer verweisen, und selbst im Islam gibt es genug Aussagen, von denen ich
nur einige oben genannt habe, die gegen den Gründer der Ahmadiyya sprechen.
6. Der Gründer sei die
einzige Person, die befähigt sei den Quran richtig zu interpretieren.
Denn
”Die Ahmadi-Muslime hingegen lehren, dass (...) die im Quran verheißenen
Schönheiten des Paradieses oder die Pein der Hölle geistiger Art sind”
(Die
Unterschiede zwischen Ahmadi und Nicht-Ahmadi von Hadayatullah Hübsch, S.18)
Aber der Quran beschreibt die Qualen absolut
plastisch:
”Die
Unseren Zeichen Glauben versagen, die werden Wir bald ins Feuer stoßen. Sooft
ihre Haut verbrannt ist, geben Wir ihnen eine andere Haut, damit sie die Strafe
auskosten. Wahrlich, Allah ist allmächtig, allweise.” (Sure 4, Vers 56)
”Wodurch das, was in ihren Bäuchen ist, und die Haut schmelzen wird;(...).”
(Sure 22, Vers 20)
Im Übrigen sei noch angemerkt, dass Mediziner vor kurzem erst erkannten, dass das Schmerzzentrum des Fleisches in der Haut liegt, welches das Fleisch umgibt.
Ein weiteres Beispiel: ”Allahs Gesandter hat gesagt:
”Derjenige von denen, die im Feuer sind, der die leichteste Strafe erhält, ist
jemand mit Sandalen und Schnürsenkeln aus Feuer, durch die sein Gehirn wie ein
Kessel kocht. Er wird denken dass niemand härter bestraft wird als er. Doch ist
er der am leichtesten Bestrafte.” (Buchari, Muslim)”
Hört
sich das etwa ”geistig”, oder plastisch und real an?
7. Der Gründer sei die Person die über das Grab von Jesus Auskunft geben kann. Sie sagen, Jesus sei nicht körperlich in den Himmel gefahren, da dieses widernatürlich sei.
”(...)aber
sie (Die Ahmadiyyas, Anmerk. des Autors) glauben nicht dass er mit seinem
physischen Körper in den Himmel gehoben wurde, weil dies gegen das göttliche
Naturgesetz ist. Sie glauben, dass er nach seiner Befreiung von der Kreuzigung
in den Osten emigrierte (...). Er kam bis nach Kaschmir und starb dort eines
natürlichen Todes, als er 120 Jahre alt war.”
(Die
Unterschiede zwischen Ahmadi und Nicht-Ahmadi von Hadayatullah Hübsch, S.32)
Aber der Quran schreibt über den Tod von
Jesus, ohne zu sagen, wann er sterben soll:
”Wie
Allah sprach: «O Jesus, Ich will dich [eines natürlichen Todes] sterben lassen
und dich zu Mir erheben, und dich reinigen (von den Anwürfen) derer, die ungläubig
sind, und will die, die dir folgen, über jene setzen, die ungläubig sind, bis
zum Tage der Auferstehung: dann ist zu Mir eure Wiederkehr, und Ich will
richten zwischen euch über das, worin ihr uneins seid.” (Sure 3, Vers 55)
Weiterhin:
Und wegen ihrer
Rede: «Wir haben den Messias, Jesus, den Sohn der Maria, den
"Gesandten" Allahs, getötet»; während sie ihn doch weder erschlugen
noch den Kreuzestod erleiden ließen, sondern er erschien ihnen nur gleich
(einem Gekreuzigten); und jene, die in dieser Sache uneins sind, sind wahrlich
im Zweifel darüber; sie haben keine (bestimmte) Kunde davon, sondern folgen
bloß einer Vermutung; und sie haben darüber keine Gewissheit. (Sure 4, Vers 157)
Das
heißt, dass niemand außer Gott über die Situation von Jesus Bescheid weiß.
Über
die Fähigkeit Gottes auch gegen Naturgesetze zu arbeiten schreibt der Quran:
”Wahrlich, Jesus ist vor Allah wie Adam. Er erschuf ihn aus Erde, dann sprach
Er zu ihm: «Sei!», und er war.” (Sure 3, Vers 59).
Zur
Erinnerung: Jesus wurde ohne Vater
erschaffen, und Adam sogar ohne Vater und Mutter!
Ein weiters Beispiel
aus
der Natur: Die Hummel hat eine Flügelfläche von 0,7 cm² bei einem Körpergewicht
von 1,2 gr. Nach den bekannten Gesetzen der Flugtechnik ist es unmöglich bei
diesem Verhältnis zu fliegen. Doch die Hummel kann es.
Doch
zurück: Sie behaupten Gott arbeite nicht wider Naturgesetzen und im selben
Absatz schreiben sie, dass sie glauben, dass eine Person die vor 2000 Jahren
gelebt hat, 120 Jahre alt wurde. Man berücksichtige dabei auch die medizinische
und soziale Versorgung in Palästina bzw. in Kaschmir vor 2000 Jahren.
Des Weiteren glauben die Juden nicht, daß Jesus nach Kaschmir ging und dort
starb, genauso wenig wie es die Christen und die Muslime glauben, nur die
Ahmadiyya wollen dieses wissen, ohne beweisen zu können, dass die Person im
Grab, die sie meinen auch wirklich Jesus ist.
8. Der Gründer behauptet auch er sei ein Prophet.
”Damit
ist auch verbunden, dass Hazrat Ahmad auch den Rang eines Propheten erlangt
hatte.” (Die Unterschiede zwischen Ahmadi und Nicht-Ahmadi von Hadayatullah
Hübsch, S.6)
Dieses
ist nicht möglich, da Muhammad (Friede sei mit ihm) gesagt hat: ”Es wird
kein Prophetentum nach meinigem, sondern nur Frohbotschaften.” Da fragte man:
Was sind die Frohbotschaften, O Gesandter Allahs? Der Prophet (Friede sei mit
ihm) erwiderte: ”Die schönen Träume” - oder er sagte – ”die guten Träume”(Imaam
Ahmed, Abi Attufei)
Um
trotzdem noch legal behaupten zu können, dass der Gründer ein Prophet sei, hat
man gesagt, dieses gelte nicht für weitere Propheten des Islams, und der
Gründer sei ja einer des Islams. Doch ersten, wurde diese Idee bei Ishaaq Al
Akhras, der auch gerne ein Prophet sein wollte, geklaut und zweitens hat
Muhammad (Friede sei mit ihm) auch dieses voraus gesehen. Zur absoluten
Illustration sagte wahrscheinlich: ”Mein Fall mit den Propheten vor mir ist
mit einem Haus zu vergleichen, das von einem Mann so gut gebaut und verschönert
wurde, bis auf einen kleinen Stein in der Ecke. Die Leute fangen an sich in
diesem Haus umzuschauen, und sie wundern sich seiner Schönheit und Mächtigkeit.
Dann sagen sie: ”Würdest du doch wohl diesen Stein hinzufügen!” Dieser Stein
bin ich. Ich bin der letzte der Propheten.” (Abu Hureira, Buchari)
Muhammad
(Friede sei mit ihm) ist der letzte. Das Haus hat keine Lücke mehr, wo ein
Stein hineinpasst oder hineingehört. Das ist eine Tatsache!
9.Die Ahmadiyya haben auch eine sehr eigenwillige Quran Interpretation.
”Dschinn
heißt in der quranischen Terminologie eine Klasse von Wesen, die den
gewöhnlichen Menschen verborgen bleiben, wie z.B.: die Russen, die ja durch den
eisernen Vorhang von uns getrennt sind; so dass sie als Dschinn bezeichnet
werden kann. Daher sind mit der Anrede Dschinn und Menschen niemand anderes als
die Russen und die Amerikaner gemeint.”
(Der Heilige Qura-an über den Weltraum und interplanetarische Flüge von Fazal Ilahi Anweri S.7)
Aber der Quran schreibt dazu: ”Und die
Dschinn schuf Er aus der Flamme des Feuers.” (Sure 55 Vers 15) ”Und Salomo
(machten Wir) den Wind (dienstbar); sein Morgenweg dauerte einen Monat, und
sein Abendweg dauerte einen Monat. Und Wir ließen eine Quelle von geschmolzenem
Erz für ihn fließen. Und von den Dschinn waren etwelche, die unter ihm
arbeiteten auf seines Herrn Geheiß, und sollte einer von ihnen sich wegwenden
von Unserem Gebot, so würden Wir ihn die Strafe des flammenden Feuers kosten
lassen.” (Sure 34 Vers 12)
Es
wäre mir neu, dass Russen schon für König Salomo gearbeitet hätten, was ja der
Fall wäre, wenn die Definition der Ahmadiyya richtig wäre. Aber abgesehen davon
spielen sie hier auf die Machtverhältnisse während des Kalten Krieges an,
deshalb sind es keine Russen, sondern Sowjetbürger, da es Russland während des
Kalten Krieges nicht gab. Darüber hinaus ist es volksverhetzend und rassistisch
ist, die Russen nicht als Menschen zu bezeichnen.
10. Ihre Prophezeiungen.
”Der
Verheißene Messias hat auch prophezeit, dass ein dritter Weltkrieg von
ungeheurem Ausmaßen dem zweiten folgen wird. Die beiden Mächte (USA & UdSSR
Anmerk. des Autors) werden mit einer solchen Plötzlichkeit aneinander geraten,
dass jeder davon überrascht wird. Tod und Zerstörung werden vom Himmel kommen,
und die Erde wird von Flammen überzogen.”
(Der
Heilige Qura-an über den Weltraum und interplanetarische Flüge von Fazal Ilahi
Anweri S.12)
Da
aus dem Kontext der Seiten 6 bis 12 der Broschüre ”Der Heilige Quraan über den
Weltraum und interplanetarische Flüge” hervorgeht, dass im Text die sowjetische
und die amerikanische Großmacht während des Kalten Krieges gemeint ist, ist
diese Prophezeiung am Ende der Broschüre schon durch den Verlauf der Geschichte
ad absurdum geführt und widerlegt. Denn die USA ist die einzige noch
verbliebene Supermacht der Welt, wogegen die UdSSR den Kalten Krieg verloren
hat. Da die UdSSR nicht mehr existiert, kann sie zukünftig auch nicht in einen
Krieg mit den USA verwickelt sein.
11. Der Gründer behauptet auch, dass man sich nicht gegen die Briten, welche die Hindus und Muslime über Jahrhunderte brutal unterdrückten, sie sozial degradierten und wirtschaftlich aussaugten wehren sollte.
”Diese
Regierung (die britische Regierung) hat uns sehr viel Gutes getan und viele
Wohltaten erwiesen. Wir sind ihr für diese Wohltaten zu Dank verpflichtet.
Müssten wir einmal hier verlassen (die Grenze dieses Landes) und uns in ein
anderes Land flüchten, dann nähmen wir weder zu Mekka noch zu Konstantinopel
Zuflucht. wie könnten wir dann überhaupt etwas Schlechtes von dieser Regierung
denken?” (Al Malfuzaat Al Ahmediyya, Band 1 S. 146)
”Meine
Religion, die ich den Menschen ab und zu an den Tag lege, gründet sich auf den
Glauben, dass der Islam aus zwei Teilen besteht: Erstens: Man soll Allah dem
Erhabenen gehorsam und ergeben sein. Zweitens: Daraus ergibt sich, dass man der
Regierung gehorsam und ergeben sein soll. (...) Diese Regierung ist wohl die
britische Regierung.” (Shahaadet Al
Koran, S. 3)
Aber: Von Aus wird berichtet, er habe
Allahs Gesandten (Friede sei mit ihm) sagen hören, ”Wer mit einem Tyrannen
(einher-)geht, ihn zu bestärken, und weiß, dass er ein Tyrann ist, der ist
bereits aus dem Islam ausgetreten.” (Mishkat)
Abschließend:
Es
begann in Indien. Die Briten beherrschten Indien (was noch sehr freundlich
ausgedrückt ist). Im ersten viertel des 19. Jahrhunderts begann ein Mann Imam
Ahmed ben Ifran sich dagegen zu wehren. Seine Anhängerschaft wuchs schnell und
die Konsequenzen machten den Briten wirklich ernsthafte Probleme. Nicht nur in
Indien, sondern auch im Sudan und in Afghanistan gab es ernste Schwierigkeiten.
Also überlegten die Briten, wie man die Muslime wieder beruhigen sollte. Sie
erkannten, das Muslime ein sehr religiöses Volk sind. Nur die Religion könnte
sie rebellisch, oder aber auch aushaltend machen lassen. Sie brauchten eine
politische und religiöse Marionette. Sie war personifiziert in dem Gründer
Ghulam Ahmed, der 1839 in Qadjan in Indien geboren wurde. Er war in seiner
Jugend krank und litt an starken Nervenkrisen, die ihn ab und zu befielen.
Dagegen nahm er Medikamente und berauschende Mittel. Wobei berauschende Mittel,
egal in welcher Menge, im Islam verboten sind. (Doch dieser Aspekt seiner
Biographie wird wohlweislich verschwiegen.) Schon früh träumte er davon eine
neue eigene Religion zu gründen. Deshalb war er für die Briten geradezu ideal.
Er tat alles für sie, weil sie ihn dafür begünstigten. Denn er sollte möglichst
viele Muslime hinter sich vereinigen und gleichzeitig bei denen, die ihm nicht
folgen möglichst große Verwirrung schaffen. So gäbe es keine einheitliche Front
mehr gegen die Briten und ihnen war es weiterhin möglich zu teilen und zu
herrschen..
Ghulam
Ahmed: ”Es stimmt nicht, dass wir den Moslems nur in der Todesfrage Christi
oder nur in ein paar anderen Fragen widersprechen. Wir widersprechen ihnen,
sagte er, im Gotteswesen, im ”Gottgesandten (Allah segne ihn und schenke ihm
Heil), im Koran, im Gebet, in der Wallfahrt und in der Zakat.” (Al Fadel (die
Zeitung der Ahmadiyyas) vom 30.071931)
In
der Resolution des Weltverbandes des Islams vom Shaaban 1391 bzw. 1971:
”Die
quadjanische Sekte, welche auf Ghulam Ahmed den Quadjaner in Indien
zurückzuführen ist, gehört, aufgrund ihrer verdrehten Glaubenssätze, verborgten
falschen Glaubensrichtungen und verwerflichen Handlungen, die im Islam ganz und
gar verboten sind, zu den irregehenden, vom Islam deutlich abfallenden Sekten.
(...).”