.::Fakten um den 11. September::.
Es passieren die seltsamsten Sachen:
In den hunderttausend Tonnen Schutt, in denen nach
den Feuerbällen bisher nicht einmal zwei Flugschreiber gefunden wurden, soll
angeblich ein Paß eines der Entführers gefunden worden sein. (Abgesehen von
diesem Wunder, dass der Terrorist noch eben vor dem Aufschlag oder gar danach
das Ding durch das Fenster schob – wozu brauchte er einen Paß auf einem
inneramerikanischen Flug?)
Osama bin Laden verneinte mehrfach seine Schuld (und
hat sie auch –entgegen anders lautenden Behauptungen – in keinem der Videos
zugegeben) – statt sich eines geglückten Präzisionsschlages zu rühmen. Welchen
Sinn macht Terror, wenn er vom Terroristen geleugnet wird? Wie gelangt er dann
je an seine Ziele?
Es meldet sich ein Mann und bittet um Streichung von
der Liste potentieller Entführer, statt tot im Schutt zu liegen.
Die US-Regierung, die trotz NMD-Bedrohungsszenarien
ihre Hauptstätte nicht zu schützen vermochte (weder durch CIA noch FBI noch NSA
noch technisch per Air Force) ist innerhalb von Stunden in der Lage, den Terror
als Angriff von außen zu definieren und den Hauptverdächtigen zu markieren,
sowie den Weg vorzugeben, wie nun mit Terroristen verfahren werden sollte. (Was
auch damit zusammenhängt, das Atta schon früher in Deutschland von US-Behörden
beschattet wurde.)
Und niemand redet mehr über die Bombe vor dem
Außenministerium. Die International Herald
Tribune wusste am 12.09 noch zu berichten: “In Washington, a fire was
reported on the National Mall and a Car bomb exploded outside the State
Department.“ – und setzte diese Meldung ab von: “A report of an explosion at
the US Capitol was later retraced“.
Attentäter Atta (?) betritt 7 Minuten vor Abflug
(5:53h) den Flughafen-Check (nach anderen Angaben 5:45h. Beide Zeiten stehen
untereinander auf dem Foto – was ein technisches Wunder ist.) Das Foto mit der
5:53h-Angabe im untersten Bildteil ist manchmal unten abgeschnitten – also ohne
die 5:53h. Es ist nur ein Mann zu sehen. Ob das Atta war, lässt sich nicht zweifelsfrei
feststellen. Jedenfalls muss er ja ein Teufelskerl sein, so alles auf die
letzte Minute vor dem Abflug...
Wenn die Kameras regelmäßig alles am check
aufnehmen, warum sieht man nur das Bild von Atta, und warum nur vom
Zubringer-Flug? Es müssten doch von allen Attentätern dann derartige
Fotos/Videos vorhanden sein.
Wie kommt es, dass gestattet wurde, einen
ordentlichen Check-in durchzuführen und 2 Gepäckstücke aufzugeben, nämlich die
2 Reisetaschen mit allen Indizien, die das Umsteigen nach Boston dann angeblich
nicht mehr geschafft haben? Welche Fluglinie lässt 5-7 Minuten vor Abflug noch
die Bänder mit Gepäckstücken laufen? Wenn Leute, die so kurz vor dem Abflug
eintreffen, überhaupt noch mitgenommen werden, dann nehmen sie das Gepäck
direkt mit ins Flugzeug.
Woher weiß man anhand der Passagierlisten, wer die
Entführer waren? Man sucht halt „Araber“? Gab es denn sonst irgendwelche
Hinweise, dass X am Steuerknüppel saß, außer dass unter den „Arabern“ X eine
Pilotenlizenz besaß?
Warum hat keiner der Entführten bei seinen letzten
Anrufen über Handy mitgeteilt, es seien Araber, die das Flugzeug entführt
hätten? Oder ist mir das etwas entgangen bei den berichten der angehörigen, die
teils noch extra nachgefragt hatten, was denn das für Entführer seien? Eine
Stewardess hatte jedenfalls per Handy andere Sitznummern als die durchgegeben,
die angeblich die Araber innehatten!
Warum hören wir nichts über die berühmten „letzten
Sekunden“, zumindest die im Moment der Entführung? Selbst wenn danach jeder
Funkverkehr mit den Bodenstationen abgebrochen worden wäre, hätte doch
zumindest ein einziges Wort, ein Gespräch, ein Schrei zwischen den Piloten
untereinander oder mit den Entführern stattgefunden haben müssen. Auch wenn
danach den Piloten der Hals durchschlitzt oder der Funk abgestellt worden wäre.
Nichts. Wir hören nichts, obwohl verschiedene Bodenstationen beteiligt waren –
und die zeichnen jeden Pieps auf! Obwohl von der letzten Maschine, die in
Pennsylvania crashte, die beiden black boxes vorhanden sind. Nichts. Nicht
einmal das Fehlen dieser Informationen wird erklärt oder versucht zu erklären.
Es herrscht schlichte Nachrichtensperre überein völlig unsensibles Thema.
Militärische Geheimnisse können es (eigentlich, eigentlich) nicht sein, die
Menschen sind tot, und über persönliche Details geht die Weltpresse bei jedem
anderen Absturz ebenfalls hinweg. Da werden „...“ für Gebete oder Flüche oder
Röcheln gesetzt. Warum also das Schweigen?
Die Attentäter als Muslime/Araber zu
„identifizieren“ begann schon Stunden nach den Attentaten. Es wurden in Autos,
die vor den Flughäfen standen, Flugunterlagen in arabischer Sprache gefunden.
Und niemand stutze: Die Amtssprache in Deutschland ist deutsch. Die Sprachen
der UNO sieht jeder, der auf
www.un.org klickt. Die Sprache im
internationalen Flugverkehr ist Englisch. Nicht Arabisch. Was sollen das also
für Flugbücher sein? Die zum erlernen des Fliegens (Englisch) oder etwa die
Bedienungsanleitungen für Gerate? Für die Cockpits der großen arabischen
Flugzeugindustrie mit dem großen arabischsprachigen Markt für Gyrokompasse,
künstliche Horizonte, Triebwerktemperaturanzeigen? Also: Welche Flugunterlagen
in arabischer Sprache können das gewesen sein, die die „Spur“ sofort in
Richtung Islamisten/bin Laden lenkten?
Wieso hatten sie überhaupt Fluganleitungen und
Handbücher im Gepäck und im Kofferraum des gefundenen Autos? Hatten sie schon
genug gelernt? Mussten sie die Bücher
wirklich mit sich rumschleppen?
The Guardian, 31.11.2001: Man könnte da z.B. fragen:
Wenn von den zur Zeit ca. 1200 in den USA Verhafteten bisher nicht ein einziger
direkt in den Zusammenhang mit dem 11.9 gestellt werden konnte (es handelt sich
eher um illegale Einwanderung und dergleichen schlimme Delikte), aber vielleicht
kann man ja was in der Untersuchungshaft rauspressen...
(Aus:
www.medienanalyse-international.de/finger.html:
Die Finger der Hand)
Falschübersetzung
als Beweismittel:
Und auch der Propagandakrieg geht weiter. In der
vergangenen Woche präsentierte die amerikanische Regierung in englischer
Übersetzung ein Amateurvideo, dass Bin Laden im Kreis von Gefolgsleuten zeigt,
und das laut Präsident Bush „ein vernichtendes Schuldeingeständnis“ Bin Ladens
sein soll.
MONITOR hat sich vom amerikanischen Außenministerium
die arabische Textversion des Videobandes besorgt und von unabhängigen und
vereidigten arabischen wie deutschen Sprachwissenschaftlern und Orientalisten
analysieren lassen.
Und siehe da: die von der US-Regierung der
Weltöffentlichkeit präsentierte englische Übersetzung ist nicht nur teilweise
manipuliert, sondern enthält sogar Fehler (...):
Dr. Abdel EL M. Husseini, Arabist: „Ich habe die
Übersetzung des Pentagons sorgfältig geprüft. Diese Übersetzung ist sehr
problematisch. Sie ist an den wichtigsten Stellen, die die Täterschaft Bin
Ladens beweisen sollen, nicht identisch mit dem arabischen Ton.“
Beispiel 1: Laut Pentagon-Übersetung, sagt Bin
Laden: „Wir haben die Zahl der Toten des Feindes im Voraus kalkuliert.“ „Im
Voraus“, auf Englisch: „in advance“.
Dr. Murad Alami, Diplom-Übersetzer: „“Im Voraus“
steht nicht drin. Es ist falsch. Wenn man von der Originalfassung des
Arabischen ausgeht, und es gibt keine Missverständnisse, dass man das im Grunde
nicht verstehen kann.“
Darüber hinaus stimmen die Übersetzter darin
überein, dass der Satz im Original keinesfalls ein vorausberechendes Planen
oder gar Kalkulieren der Zahl der Toten enthält.
Beispiel 2: Laut Pentagon-Übersetzer sagt Bin Laden:
„Wir hatten eine Nachricht am vorhergehenden Donnerstag erhalten, dass das
Ereignis an diesem Tag stattfinden würde.“ „Vorhergehend“: „previous“.
Dr. Murad Alami, Diplom-Übersetzer: „„Vorhergehend“
existiert nicht. Der Nachsatz, dass dieses Ereignis an dem Tag beziehungsweise
an diesem Tag stattfinden würde, ist in der arabischen Originalfassung nicht
herauszuhören.“
Beispiel 3: Laut Pentagon sagt Bin Laden: „Wir
forderten jeden von ihnen auf nach Amerika zu gehen.“ „Wir“, auf Englisch „we“.
Dr. Murad Alami, Diplom-Übersetzer: „Diese
Übersetzung mit „wir“ ist falsch. „Es wurde von ihnen verlangt“, heißt es in
der arabischen Originalfassung, die ich gehört habe. Was danach kommt, an Satz
beziehungsweise Nachsatz ist unverständlich.“
Drei Beispiele von vielen, die die Beweiskraft des Videos in Zweifel
ziehen lassen. (...).
(aus: Monitor: Nr.486 am 20.12.2001)
Militärtribunale für Terroristen, Abhören von
Strafverteidigern – in den USA setzt Justizminister Ashcroft den Rechtssaat
außer Kraft.
Wer sich im Terror Reich der Taliban verdächtig
machte, hatte wenig Chancen:
Jeder Ausländer, den die Machthaber für ein
Sicherheitsrisiko hielten, verschwand hinter Gittern. Dort konnte er ohne
richterliche Beschlüsse so lange festgehalten werden, wie es dem obersten
Kriegsherrn richtig erschien. Alle Gespräche mit den Pflichtverteidigern wurden
abgehört. Kam der Beschuldigte vor Gericht – wo auch immer auf der Welt -,
entschieden nicht Berufsrichter über ihn, sondern ein Militärtribunal. Anklage
und Beweise wurden nur hinter verschlossenen
Türen verlesen. Woher die Beweise kamen, wurde nicht gesagt. Zeugen
traten inkognito auf. Auch Beschuldigungen vom „Hörensagen“ waren zugelassen.
Wie groß die Jury war, wer die Geschworenen und wer sie auswählte – alles war
geheim. Die Todesstrafe konnte auch verhängt werden, wenn nur zwei Drittel der
Geschworene (alle Militärs) dafür waren.
Berufung gegen das Urteil gab es nicht. Ankläger, Richter Verteidiger, Henker –
alle Positionen besetzt mit Mitgliedern des Sicherheitsapparates.
Diese Schilderung hat einen Haken: Sie stammt nicht
aus Kabul, sie kommt aus Washington. Das ist nicht Taliban-Recht, sondern die
Sonderjustiz, mit der Präsident George W. Bus und sein Justizminister John
Ashcroft ab sofort Topterroristen
ausschalten wollen. Der fromme Ahscroft, Mitglied einer protestantischen
Sekt, die sogar das Tanzen verbiete, erließ vor zwei Wochen eine umstrittene
„Notverordnung“. Die erlaubt es dem Justizminister in gewissen Fällen, die
Gespräche zwischen Inhaftierten und Anwälten abzuhören. Rund 100 Häftlinge
werden bereits überwacht. „Abscheulich“, klagte der Vorsitzende der
Strafverteidiger, Irwin Schwartz, „wenn wir nicht vertraulich mit unseren
Klienten sprechen können, dann können wir es ganz bleiben lassen. Und wenn das
eintritt, werden die verfassungsmäßige Rechte verletzt.“ Die Vorstellung das
„Leute, deren Schuld nicht bewiesen ist“, im demokratischen Mutterland USA so
behandelt werden, sei „ungeheuerlich“, sagte die Vorsitzende des Center for
National Security Studies, Kate Martin. Justizminister Ashcroft blieb hart. Für
die Feinde der USA gelte „die amerikanische Verfassung nicht“. (...) Das
„Anwaltskomitee für Menschenrechte“
fragte: „Wenn Länder wie Peru, Ägypten und Kolumbien so etwas machen,
protestiert unser Außenministerium. Was sagen wir denen in Zukunft?
Im Kongress protestieren nicht nur liberale
Senatoren wie Patrick J.Leahy: „Bus signalisiert der Welt, dass es nun
akzeptabel ist, Geheimprozesse und Standrecht durchzuführen, wenn der
Angeklagte ein Ausländer ist.“ Auch Republikaner meuterten. Doch viel Macht
haben sie nicht, die Notverordnungen abzuschaffen, die Bush als
Oberkommandierender der Streitkräfte erlassen hat. Statt die Schuldigen vor ein
UN-Kriegsverbrecher-tribunal zu stellen, wie im Bosnienkrieg, untergrabe Bush
mit seinem „abenteuerlichen Erlass“ nun „genau die Werte und Prinzipien, die er
versucht zu schützen“, schrieb die „New York Times“: „Jeder Diktator würde das
bewundern.“
(Aus: Der Stern, Ausgabe 48, Seite 40)
Für die USA gibt es nur eine Region, für die es sich
zu kämpfen lohnt. Das Gebiet vom Persischen Golf bis zum Kaspischen Meer und
östlich bis Zentralasien. Hier lagern 75 Prozent der Welterdöl- und 33 Prozent
der Welterdgasreserven.“
(David Tucker, US-Verteidigungsministerium, in einer
Militärzeitschrift)
„Wer glaubt die Neokonservativen wären mit
Afghanistan und der Achse des Bösen fürs erste beschäftigt, hat sich getäuscht.
Im Gegenteil, die Liste der Feinde wird ständig erweitert. Und damit auch die
liste jener Staaten, die sich schmerzlich Mühe geben, nicht ins Visier der
Hardliner zu geraten.“
„Für alle Leute, die es noch nicht bemerkt haben,
wir befinden uns im dritten Weltkrieg!“
(US-Vize-Präsident Dick Cheney in einer
arte-Dokumentaion)
(Zeitschrift: The Nation)
Vizepräsident Dick Cheney, der Chefstratege im
Weißen Haus (...) sagte: „Wir müssen unter allen Umständen verhindern, dass ein
Staat entsteht, der die Vormachtstellung der USA gefährden kann.“ Etwas
extremer noch hat es das ultrakonservative US-Magazin „Hawk-o-Mania“
ausgedrückt, das ideologisch nicht sehr weit von der heutigen US-Administration
positioniert ist. „Saddam Hussein ist nur einer von vielen köpfen, die Rollen
werden. Der Glanz der arabischen Herrscher ist verblasst. Das Volk verachtet
sie. Sie haben ausgedient. Wir müssen handeln! Schnell handeln! Uns bleibt nur
noch wenig Zeit. Wir müssen uns entscheiden: entweder wir beseitigen sie und ersetzten sie durch neue oder der
gesamte Nahe und Mittlere Osten fällt in die Hände der Fascho-Islamisten!“