.::Die Schwarzen in Amerika::.

 

 

Die Sklaverei:

 

Die Sklaverei wurde von den Heiligen Schriften, von Kirchenlehrern und Päpsten abgesegnet und für gottgewollt erklärt.

Im Jahre 1452 werden die Schwarzen, in der Bulle „Dum diversas“ durch Nikolaus V., „als Feinde des Christentums erklärt.“ Somit wurde die Vernichtung und die Versklavung für legitim erklärt.

 

Von 60 Millionen Schwarzen, (wobei 60 Millionen die niedrigste Zahl ist, die Historiker benutzen) die man von Afrika nach Amerika verschickte, kamen nur 4 Millionen dort an. Es gibt viele Berichte, die besagen, dass der Kongofluss mit Leichen so bedeckt war, dass er nicht mehr beschiffbar war. Die Sklavenschiffe wurden in Afrika immer mit 800 Sklaven beladen. Doch in Amerika kamen nur 400 an. 56 Millionen starben bereits auf der Überfahrt, wobei immer zwei Menschen zusammengeschmiedet auf engstem Raum mehrere Monate auf dem Schiff dahinvegetieren mussten. Die Toten wurden einfach über Bord geworfen. Sie waren Haifischfutter.

Die Briten brachten zwischen 1680 und 1786, also in nur etwas mehr als hundert Jahren, mehr als 2,13 Millionen Schwarze nach Amerika. Dieses ging bis weit ins 19.Jahrhundert so. In Amerika war die Einfuhr von Sklaven bis 1808 offiziell erlaubt. Danach war aber nicht Schluss: Mit staatlicher Duldung werden bis 1860 noch 250.000 Schwarze eingeführt. Dieses wurde staatlich Geduldet, da die Regierung daran mitverdiente.

Die „Gründer-Väter“, die die Unabhängigkeitsurkunde unterschreiben, waren selbst Sklavenhalter:

 

Präsident Jefferson:

Er hatte bis zu seinem Lebensende 200 Sklaven. Auch war er gegen die Vermischung der beiden Rassen. Er schlug vor, die schwarze Rasse auszusiedeln:

„Nichts ist mit größerer Gewissheit in das Buch des Schicksals geschrieben, als dass die Menschen bestimmt sind, frei zu sein. Es ist nicht weniger gewiss, dass die beiden Rassen, gleichermaßen frei, nicht unter der selben Regierung leben können.“

 

Genauso wollte es Präsident Lincoln:

 

Er hat den Bürgerkrieg nicht geführt, um die Sklaven zu befreien, sondern um die Union zwischen dem Norden und dem Süden zu erhalten.

Es war so, dass der Süden wirtschaftlich stark wurde, und sich vom Norden lossagen wollte. Lincoln wollte nun dem Süden die Grundlage ihres Wohlstandes, also die Sklaven, wegnehmen. Denn wären dem Süden die Sklaven nicht mehr verfügbar, so wären sie wirtschaftlich zu schwach, um unabhängig zu werden. sie würden sich also nicht vom Norden lossagen können. Lincoln liebte die Schwarzen nicht, er hasste sie. Er wollte sie nicht in seiner Nähe haben, denn er glaubte nicht an eine friedliche Koexistenz und an die Gleichheit der Rassen. Er wollte sie wieder nach Afrika zurückschicken. Der afrikanische Staat Liberia ist das Produkt seiner Politik.

 

Amerika verteidigte die Sklaverei mit den unterschiedlichsten Argumenten. So zum Beispiel:

Die Sklaverei wäre gottgewollt. Schwarze seien zu minderwertig. Sie hätten nur den Status eines Haustieres. Der Wohlstand des Südens beruhe auf den Schwarzen.

 

Die Schwarzen wurden schlimmer wie Vieh behandelt:

Kamen die Überlebenden der Überfahrt dann in Amerika an, so wurden sie, nachdem sie einigermaßen aufgepäppelt waren, auf den Sklavenmarkt gebracht. Dort wurden sie wie Vieh begutachtet, denn die weißen Christen wollten ja ihr Geld gut investieren. Man sah den Sklaven in den Mund, klopfte deren Gliedmaßen ab und ließ sie alle möglichen Übungen vorführen.

Der Sklavenmarkt erfreute sich solcher Beliebtheit, dass er in Zeitungen angekündigt wurde. Dort wurden männliche Sklaven als „jung“, „stark“, „besonders für schwere Arbeit geeignet“ usw. angepriesen, während weibliche Sklaven eindeutig als Sexualobjekt angepriesen wurden.

Dies Märkte gab es nicht nur im Süden von Amerika.

Wurden Sklaven dann gekauft, so war ihre Tortur nicht vorbei:

Sie wurden in Ketten gelegt, oft im wahrsten Sinne eingelocht, Sie wurden gefoltert, mit bis zu 500 Schlägen aus- oder zu Tode gepeitscht. Nachdem sie ausgepeitscht wurden, wurde ihr Rücken mit Salz und Pfeffer eingerieben. Danach wurden sie ans Feuer gelegt. Nachdem sich Brandblasen gebildet hatten, wurden die Katzen des weißen „Massers“ geholt, die dann die Brandblasen mit ihren Krallen bearbeiteten.

Und doch verlangte man von den Schwarzen Unterwürfigkeit, Fleiß und Dankbarkeit für Essen und Unterkunft. Ungehorsamkeit wurde mit der Peitsche bestraft. Auch wurden Sklaven in lichtlose Verschläge gesperrt oder ausgehungert.

 

Es gibt berichte von Sklaven, die Augenzeugen von Misshandlungen waren. Denn andere Sklaven mussten oft zusehen, wenn andere bestraft wurden:

Einer Sklavin wurde von ihrer Herrin die Unterlippe mit einer Nadel durchstochen, die danach oben an ihrem Kleid befestigt wurde. Eine hochschwangere Sklavin wurde so lange in einem Erdloch verprügelt, bis ihr Kind zur Welt kam. Eine Sklavin wurde das Eigentum eines vierjährigen Jungen. Sie wurde ausgepeitscht, weil sie dachte er würde Scherze machen, als er sie aufforderte ihn „Master“ zu nennen.

Das Prinzip der Weißen war schlicht Einschüchterung!

 

Die Weißen haben den Schwarzen im Laufe der Zeit ihre Kultur, ihre Geschichte, ihre Sprache und ihre Religion genommen:

Schwarzen war es verboten in ihrer afrikanischen Sprache zu kommunizieren, ihre Religion, die sowieso heidnisch war zu praktizieren. So vergaßen sie wo ihre Wurzeln lagen. Sie kannten nur das Sklavenleben, bzw. das Leben in Amerika. Sie wurden einer radikalen Gehirnwäsche unterzogen, die damit endete, dass sie alles afrikanische als schlecht, primitiv und unzivilisiert ansahen. Sie wollten nichts mehr mit Afrika zu tun haben. Sie wollten so sein wie die Weißen:  Sie glätteten sich die Haare, übernahmen das Christentum, in der sie einen weißen, blauäugigen Jesus an zu beten hatten.

Obwohl Jesus ein Farbiger war. Denn er Hebräer, und die Hebräer waren zur Zeit Jesu Farbig, da sie in Afrika lebten. Auch steht in der Offenbarung 1:14, dass Jesus Haare wie Wolle hatte, die (strahlend weiß) geleuchtet haben.

Viele von ihnen wollen sich mit den Weißen assimilieren, doch die Weißen wollen das nicht. Dieses verdeutlicht die gegenwärtigen Situation der Schwarzen in Amerika. Doch nur die wenigsten Schwarzen erkennen dieses, obwohl sie die Opfer sind.

 

Ihr Leben heute:

 

Die Schwarzen machen 12% der Gesamtbevölkerung aus.

Doch sind 62% aller Amerikaner die dauerhaft unter der amtlichen Armutsgrenze leben schwarz.

Doch sind 60% aller Analphabeten in Amerika schwarz.

Ein Schwarzer verdient, sollte er Arbeit haben, nur 56% von dem was ein Weißer in dem selben Job verdient.

7% der weißen Jugendlichen sind arbeitslos, doch bei den Schwarzen sind es 45-55%.

98% stoßen nach absolviertem Hochschulabschluss auf diskriminierende Ablehnungen bei der Bewerbung.

Es gibt nur 500 schwarze von 13.000 Richtern.

Sollte jemand einen Weißen ermorden, so ist die Wahrscheinlichkeit, dass er die Todesstrafe erhält, viermal so hoch, als wenn er einen Schwarzen ermorden würde.

 

„Jeder einzelne Millionär, jeder wohlhabende weiße Mann, dessen Vermögen in den Vereinigten Staaten gemacht wurde, hat blutiges Geld in der Tasche, nämlich Profite, die von schwarzen Männern und Frauen erpresst wurden.“ (Floyd B. Mc Kissik; Soziologe)