.::Die Indianer in den USA::.
Die Folgen ihres Kontaktes mit den Weißen:
Amerika wurde von Christoph Kolumbus im Jahre 1492
entdeckt. Dieses steht vornehmlich in weißen europäischen Geschichtsbüchern.
Doch dieses stimmt nicht! Dies ist ein weiteres
Mittel um die Geschichte weiß zu waschen.
Amerika wurde von den Indianern entdeckt, die vor
etwa 30.000 Jahren über die Beringstrasse nach Amerika kamen. Christoph
Kolumbus kam erst 1492 und konnte es nicht mehr entdecken, da die Indianer
schon dort lebten.
Wenn man heute also sagt, Christoph Kolumbus hat
Amerika im Jahre 1492 entdeckt, dann sieht man in den Indianern nicht Menschen.
Denn nur wenn sie nicht Menschlich waren, kann man sagen, daß Christoph
Kolumbus der erste Mensch war, der Amerika entdeckt hat. und zwar im Jahr 1492.
Doch dies war auch keine heroische Tat, wie es in
dem Scheißfilm „1942“ dargestellt wird, denn Kolumbus kam mit einer Hand voll
Banditen, die gerade aus Gefängnissen freigekommen waren. (Die Seeleute
Kolumbus hatten die Möglichkeit bekommen mit ihm zu segeln oder weiter in den
Gefängnissen zu verbleiben, da alle bis auf Kolumbus, annahmen, daß sie nie
wiederkehren würden, da sie glaubten, die Erde wäre eine Scheibe.)
Das Kolumbus der Entdecker von Amerika sein soll,
wurde nur behauptet, damit man sagen konnte, daß es vor Kolumbus keine Menschen
gab, daß es also niemanden gab, dem die Weißen das Land wegnehmen konnten, denn
sie waren ja angeblich die ersten.
Doch das ist eine Lüge:
Ganz Amerika war von den Indianern bevölkert, selbst
die Salzwüsten von Utah. Es gab 1100 Stämme, wobei 475 Stämme östlich des
Mississippi lagen. Die meisten von ihnen sind nun verschwunden. Es gibt nur
noch 340 registriere Stämme.
Die Indianer waren Menschen, die mit der Natur
lebten, sie nicht wie die Industrienationen ausbeuteten, sondern die Natur als
ein Wesen mit Seele betrachteten. Sie nahmen z.B. nur totes Holz zum
Verarbeiten Gesundes nur im nötigsten Fall. Auch töteten sie nie ein Jungtier
bei der Jagd, sondern nur die älteren Tiere, wobei hierbei auch die Muttertiere
verschont wurden.
Es waren die Weißen, die 60 Millionen Biber in
kürzester Zeit töteten. Es waren die Weißen, die 1883 dafür sorgten, daß von
den Millionen Büffelherden nur noch wenige übrig blieben. Wobei der letzte dann
1885 abgeknallt wurde. (Nicht um sich davon zu ernähren, sondern aus reinem
Vergnügen!) Ein Mensch hätte 20 Jahre auf den Kadavern wandern können, ohne das
seine Füße den Boden berührten. Sie hatten auch keine sozialen Unterschiede wie
die Christen, die ihnen begegneten. So fragten einige Indianer Karl IX. in
Rouen einmal, wie es käme, daß es unter den Weißen üppige, mit allen
Annehmlichkeiten gesättigte Menschen gäbe, und daß ihre anderen Hälften, (so
haben die Indianer diese Menschen genannt!) von Armut und Hunger ausgemergelt,
bettelnd vor ihren Türen stünden. Die Indianer wunderten sich darüber, wie
diese derart bedürftigen Menschen eine solche Ungerechtigkeit ertragen könnten.
Warum sie die anderen nicht an der Gurgel packen oder Feuer an deren Häuser
legen würden. David Thompson, der um 1800 schon Jahrzehnte lang Kontakte mit
Indianern hatte, berichtete, daß sie sanft und sittsam sind, und sollte es
vorkommen, daß einer von ihnen bei der Jagd kein Glück gehabt oder er seinen
kleinen Besitz durch ein Mißgeschick verloren hätte, er sich sicher sein
könnte, daß die andern bis zu deren Tod unterstützen würden. Weiße Chronisten
bescheinigten, daß die Indianer auf alle Fälle ihr Wort halten, sie würden eher
sterben, als daß einmal gegebene Wort zu brechen. Natürlich gab es einige Indianerstämme,
die als kriegerisch oder grausam einzustufen waren, doch zwei Drittel aller
nordamerikanischen Indianer waren Pazifisten. Sie führten, wenn überhaupt, nur
Verteidigungskriege. Im Nordwesten wurde jeder Indianer, der im Krieg einen
Feind getötet hatte, einem Mörder gleichgestellt, und er mußte sich der für
Mörder vorgeschriebenen Reinigungszeremonie unterwerfen. Es muß gesagt werden,
daß die Indianer im Allgemeinen das Blutvergießen verabscheuten. Ein Indianer,
der mit Absicht gemordet hatte, wurde mit Abscheu behandelt, und galt als einer
vor dem kein Menschenleben sicher war. Er wurde behandelt wie einer, der vom
bösen Geist besessen war. Auch ist eine Faktum, daß die Indianer weit weniger
kriegerisch waren, als die weißen Eroberer. Man kann mit ruhigem Gewissen
sagen, daß die Weißen ihnen das Abschlachten beigebracht haben: Es gibt
Schätzungen, wonach es ungefähr 60 bis 70 Millionen Indianer in den USA gab,
bevor der weiße Mann den Kontinent betrat.
Zu Anfang des 16. Jahrhunderts gab es nur 8
Millionen Indianer in 600 verschiedenen Völkern und mehr als 200 Sprachen mit
sehr unterschiedlichen Siedlungs- und Lebensgewohnheiten. 1901 waren es nur
noch 270.000 Indianer. Es wurden also 7.730.000 Indianer in dreihundert Jahren
umgebracht. Sie wurden entweder direkt durch Massaker abgeschlachtet oder sie
wurden indirekt durch Hunger, Elend, Epidemien umgebracht. Ihnen wurden
massenhaft die Bäuche aufgeschlitzt, die Augen ausgestochen und die Genitalien
und die Brüste abgeschnitten.
Schon 1698 klagten die Delawaren an: Durch
Branntwein trinken sind sieben Stämme unseres Volkes umgekommen. (Sie erfroren
oder brachten sich gegenseitig um.)
Die amerikanische Regierung hat 640 Verträge mit den
Indianern gemacht. Die meisten haben sie nicht einmal anerkannt. Die Weißen
betrogen sie mit ihren Frauen, ihren Töchtern oder erkauften sie zu
Schleuderpreisen. Man prellte sie um ihre Felle. Händler lieferten nur
minderwertige Nahrungsmittel zu Wucherpreisen. Regierungsbeamte unterschlugen
Unterhaltsgelder. Häuptlinge wurden bestochen oder für die Kaufverträge einfach
eingesetzt; auch wurden Unterschriften einfach gefälscht oder betrunken
gemachten Indianern für Vertragsabschlüsse einfach die Hand geführt. Man erwarb
riesige Gebiete von ihnen für Geld, das man nachher als Zahlungsmittel nicht
mehr angenommen hat. Man schickte Indianer auf Deportationen, ohne daß irgend
jemand wußte wohin.
Doch man hat sie nicht nur abgeknallt, man hat ihnen
Alkohol gegeben, der sie umbrachte, man ließ sie mit Krankheiten in Kontakt kommen,
gegen die ihre Körper nicht immun waren. Man führte einen Bakterienkrieg gegen
sie, indem man ihnen infizierte Kleidung schenkte.
Die Tuscarora überliefern bis heute: „Sie führten
einen Bakterienkrieg gegen uns, als sie uns nach Kansas trieben. (...) Wagen
kamen mit Decken und Kleidern. Sie waren mit schwarzen Pocken infiziert. Unsere
Leute nahmen sie und starben.“ Tatsächlich hatte 1763, als man Pontiacs Anhang
mit Soldaten und Miliz bekriegten, der britische General Lord Jeffrey Amherst
angeregt, „die wilden Tiere“ mit Pocken zu beseitigen.
Mit den Jesuiten kommt buchstäblich die Pest und
bringt beinahe das ganze Volk der Huronen unter die Erde. Auch die Franzosen,
die in Maine siedeln, wirken verheerend, indem sie mit den Bewohnern
kontaktieren. Als dort 1620 Engländer landen finden sie die Wigwams der
Massachusetts „voll von Leichen“ und die Dörfer gänzlich ausgestorben -
wodurch, schwärmt Bruder Johnson, „"Christus“, der in der ganzen Welt
glorreich für seine Kirche sorge, „Platz für sein Volk schuf.“ (...) „Gott“,
notiert ein anderer Britischer Christ, Fernando Gorges, sich dabei ausdrücklich
von der abstoßenden Methode der Spanier distanzierend, „Gott verbreitete die
Seuche, was die Engländer der Sorge enthob, die Indianer durch Schwert und zu Feuer
vernichten“. (...)
Indianer wurden mit Hunden gejagt. Dies Methode
wurde in Lateinamerika erfolgreich ausprobiert. Es wurden dort auch Hunde mit
Indianerbabies gefüttert. Erwachsene Indianer wurden von den selben Hunden in
Stücke gerissen. Die Kolonisten benutzten jeden nur scheußlichen Trick, Kein
Verbrechen gibt es, daß die Weißen nicht getan hätten. Man hatte nie den
geringsten Skrupel:
Man verkaufte z.B. Eingeborene nach Spanien (1614).
Man brachte auch ihre Führer um, indem man sie zu Friedensgesprächen einlud,
und die Indianer waren so gutgläubig, zu erscheinen. Wenn Frauen und Kinder
ermordet wurden, so wurden die weißen Mörder von Gerichten immer frei
gesprochen. Zu oft haben die Weißen die Indianer im Schlaf überfallen. Dabei
wurden selten Gefangene gemacht. Die Gefangenen wurden abgeknallt. Ihre Frauen
haben die Weißen zuerst vergewaltigt und dann erschossen. Die Kinder wurden zum
Schluß „zur Belustigung“ von den Weißen skalpiert. Die Männer wurden gefoltert,
und die Geschlechtsteile von Männern und Frauen wurden entweder verstümmelt,
oder als Trophäe mitgenommen.
Wer sagt, daß dieses nur das Werk der Armee war, der
Lügt: Es gab auch private Ziviltruppen, die von den Länderregierungen bewaffnet
wurden, wobei Regierungsvertreter noch Fangprämien für den Skalp eines
Indianers aussetzten. (Skalpieren ist auch eine weiße Erfindung!)
Es ist aus heutiger Sicht klar, daß die Indianer von
dem Augenblick keine Chance mehr hatten, als die weißen Christen Amerika
betraten. Denn die Indianer kannten nicht die Gier, so wie die Weißen sie
hatten. Sie konnten nicht wie die Weißen über Leichen gehen. Sie, die Indianer
waren die ersten Opfer der Weißen, die mit ihnen gemacht hatten, was sie
wollten. Denn für die Weißen waren die Indianer keine Menschen, sondern einen
Art Tier, eben Wilde, nicht Menschen. Nachdem die Weißen sich so propagandiert
hatten, hatten sie auch keine Skrupel mehr. So wie man einen tollwütigen Hund
erschießen mußte, so war in den Augen nur ein toter Indianer ein guter
Indianer.
Die Siedler ermordeten die Indianer buchstäblich in
Gottes Namen. Sie verstanden sich als überlegene, zivilisierte Rasse, die den
primitiven, gottlosen Indianern moralisch und in jedem Sinne überlegen waren.
Deshalb war das Land, daß den Indianern gehörte, ein Geschenk Gottes für sie.
Sie mußten es sich nur nehmen.
Wenn man sie nicht gleich umbrachte, so betrog man
sie. Man erwarb riesige Landflächen, indem man den Indianern einfach Ramsch
andrehte und in die Hand drückte. Und dies, obwohl es über die
Vorstellungskraft der Indianer ging, Land zu verkaufen. Schließlich konnte man
ja auch nicht das Meer oder die Luft und die Wolken verkaufen. Land war für die
Indianer eine Leihgabe Gottes. Weigerten sich die Indianer Land zu verkaufen,
so wurden sie ermordet, und das Land einfach in Besitz genommen.
Sie wurden auch oft einfach nur so zum Spaß
ermordet. Von der Armee und den „zivilen“ Siedlern. Wie im Blutrausch
zerstückelten die Soldaten die Indianer, um sie zwei oder drei mal umzubringen,
indem die Weißen sie erschossen, danach aufschnitten oder ihre Schädel
zertrümmerten und sie zum Schluß zu sklapieren.
Präsident Roosevelt: (1901-1909):
„Ich gehe nicht soweit, zu glauben, daß nur tote
Indianer gute Indianer sind, aber ich glaube, daß das für neun von zehn
Indianern gilt, und was den zehnten angeht, so will ich den Fall nicht näher
untersuchen. Jedenfalls hat der bösartigste Cowboy mehr moralische Prinzipien
als der durchschnittliche Indianer.“
Ihr Leben heute:
Die amerikanische Regierung versucht sie noch heute
auszulöschen. Die Regierung löst bestehende Reservate auf, und nimmt ihnen noch
immer Land weg. Auch wird ihnen ihr Leben fast unmöglich gemacht.
Sie sind die Bevölkerungsgruppe mit:
- der höchsten Selbstmordrate,
- dem niedrigsten Einkommen,
- dem der niedrigsten Lebenserwartung und
- der höchsten Arbeitslosenquote.
Die Kindersterblichkeit ist doppelt so hoch wie im
übrigen Amerika.
80% der Männer sind Alkoholiker.
Sie leben nun in 440 Reservaten.
Dort gibt es keine Infrastruktur.
81,6% der Indianer müssen mehr als 1,5 km gehen um
an eine Wasserstelle zu gelangen. (Von wegen Wasserhähne in der Hütte!)
Es gibt dort noch Krankheiten, die es im übrigen
Amerika nicht mehr gibt.
Ihre Kinder wurden und werden ihnen weggenommen um
sie zu amerikanisieren, indem sie bei Weißen leben und wie Weiße erzogen
werden.