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.::Die Doppelmoral der westlichen Staaten beim Umgang mit besetzten Ländern::. |
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| Irak | Tibet | ||||||
| Datum | Was geschah? | Datum | Was geschah? | ||||
| 02.08.1990 | Irakische Soldaten drangen in Kuwait mit Panzertruppen und Infanterie ein und eroberten strategische Positionen im Land, einschließlich des Palastes des Emirs. | 10.1950 | Chinesische Soldaten drangen in die tibetische Stadt Chamdo, wo sie nur auf minimalen Widerstand durch die schlecht ausgerüstete tibetische Armee traf. | ||||
| Innerhalb weniger Stunden nach Beginn der Invasion verabschiedete der UN-Sicherheitsrat die Resolution 660, welche die Invasion verurteilte, und verlangte einen Rückzug der irakischen Truppen. | anschließender Appell an die Vereinten Nationen blieb durch die Ablehnung von Großbritannien und Indien wegen des „ungeklärten Rechtsstatus Tibets“ erfolglos. | ||||||
| 08. 8.1990 | US-Präsident George H. W. Bush kündigte umgehend den Beginn einer „insgesamt defensiven” Militäraktion an, die Operation „Wüstenschild” („Desert Shield”). | ||||||
| Die USA bildeten ein vereinigtes Militärbündnis gegen den Irak. Es bestand aus Soldaten aus 34 Ländern. | 1955 | Ein spontaner Aufstand fand statt, der blutig niedergeschlagen wurde. | |||||
| 09.08.1990 | Der UN-Sicherheitsrat verabschiedete die Resolution 662, welche die Annexion Kuwaits durch den Irak als „null und nichtig“ erklärte und forderte die Wiederherstellung der Souveränität, Unabhängigkeit und territorialen Integrität Kuwaits. | 21.03.1955 | Der Volksaufstand wurde am 21. März brutal niedergeschlagen. Bei den Kämpfen starben laut exiltibetischer Angaben zehntausende Tibeter. | ||||
| 12.01.1991 | Der Kongress der USA beschloss, den Irak unter Anwendung militärischer Gewalt aus Kuwait zu vertreiben. | ||||||
| 17.01.1991 | Am frühen löste das Bündnis einen massiven Luftkrieg aus; dies war der Beginn der Operation Wüstensturm (Operation Desert Storm). | Seit 1987 | Das Europäische Parlament veröffentlichte seit 1987 verschiedene Tibet betreffende Resolutionen. Hierbei verurteilte es wiederholt die Verletzungen der Menschenrechte und Religionsfreiheit durch die chinesischen Behörden. | ||||
| Tibet Justice Center: [http://www.tibetjustice.org/materials/ep/index.html European Parliament: Resolutions on Tibet | |||||||
| 23.05.1991 |
Der US-Senat verabschiedete eine Resolution, nach der Tibet, einschließlich derjenigen Regionen, die den chinesischen Provinzen einverleibt wurden, nach gängigen Richtlinien internationalen Rechtes ein besetztes Land bildet, dessen wahre Repräsentanten der Dalai Lama und die tibetische Exilregierung bilden. Die chinesische Regierung wurde daraufhin aufgefordert ihre Streitkräfte aus Tibet zurückzuziehen. „Congressional Concurrent Resolution“ |
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| 15.12.1992 |
In der Resolution vom 15. Dezember 1992 stellte Das Europäische Parlament fest, dass das tibetische Volk ein Volk im Sinne des Völkerrechts ist und ihm das Recht auf Selbstbestimmung zustehe. Weiterhin verurteilte es die militärische Besetzung Tibets durch chinesische Truppen und drückte angesichts der Bedrohung der „nationalen Identität“ des tibetischen Volkes seine Besorgnis aus. Tibet Justice Center: „European Parliament Motion on Tibet“. 1992 (Engl.) |
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| 16.03.2008. |
Die Außenministerin der Vereinigten Staaten, Condoleezza Rice, rief die chinesische Regierung auf, im Umgang mit den Protesten Zurückhaltung zu zeigen und appellierte an die Demonstranten, von Gewalt abzulassen. Der Tagesspiegel: UN soll eingreifen - Proteste verschärfen sich, 16. März 2008. |
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| 17.03.2008 |
Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel erklärte am 14. März 2008: „Die Bundesregierung unterstützt seit jeher den Anspruch der Tibeter auf religiöse und kulturelle Autonomie.“ Sie wende sich aber zugleich gegen alle separatistischen Bestrebungen. Reuters: Merkel lehnt Olympia-Boykott wegen Unruhen in Tibet ab, 17. März 2008 |
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wird fortgesetzt..... |
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