.::die Mormonen::.

 

 

 

Gründer:

 

Joseph Smith, geb. 1805 im US-Staat Vermont, zog mit seiner Familie aber im Jahr 1815 im Gefolge des britisch-amerikanischen Krieges von 1812 in den Westen des Staates New York. In seiner Familie waren Aberglaube und religiöse Unruhe bestimmend. Dort betätigte sich Joseph Smith als Jugendlicher bald als Schatzsucher, zu welchem Zweck er einen Kristall als Wahrsagestein ("peepstone") zwecks übersinnlicher Aufspürung verborgener Schätze einsetzte, eine Methode, die zu Joseph Smiths Zeiten nicht unüblich war. Deshalb war er aber von einem Gericht wegen Betruges verurteilt worden. Später berichtete er davon, daß ihm Gott und Jesus erschienen seien und den Auftrag erteilt hätten, das "ursprüngliche Evangelium wiederherzustellen". Der Grund: Alle Kirchen seien vom wahren Glauben abgefallen und ihre Bekenntnisse wären in den Augen Gottes "ein Greul". – Durch einen "Engel" namens Moroni sei Smith im Jahre 1827 in den Besitz von Goldplatten gelangt, die antike Schriftzeichen, Joseph sprach von einem verbesserten Altägyptisch (reformed Egyptian), aufweisen würden. Diese wären in einem Hügel vergraben gewesen. Mit Hilfe seines peepstones, welchen Joseph nun als Urim und Thummim bezeichnete, wäre es ihm möglich, die Schriftzeichen zu übersetzen, indem er im Kristall den Text in englischer Sprache erblicken würde. In den folgenden Jahren machte sich Joseph an die Übersetzung der Goldplatten, wobei diese allerdings in ein Tuch eingewickelt blieben, während Joseph aus seinem peepstone die Übersetzung ablas. Im Jahre 1830 wurde die Übersetzung als "Das Buch Mormon" veröffentlichte. - Aufgrund verschiedener Umstände brachten ihn seine Kritiker im Juni 1844 in das Gefängnis von Carthage/Ill., wo er am 27. Juni von einer aufgebrachten Menge erschossen wurde.

 

Entstehung & Geschichte:

 

Am 6. April 1830 gründete J. Smith mit einigen Freunden im Bundesstaat New York die "Kirche Jesu Christi", die 1838 noch den Zusatz "der Heiligen der Letzten Tage" erhielt. Die Gemeinschaft gewann bald zahlreiche Anhänger und breitete sich weiter nach Westen aus: Ohio, Missouri und Illinois waren die wichtigsten Etappen. Aufgrund der vielen "neuen Offenbarungen" ihres "Propheten" bildeten sich im Laufe der Zeit unter den "Heiligen" immer fremdartigere Lehren und Praktiken heraus, so daß diese Gemeinschaft von der kirchlich geprägten Umwelt bald nicht mehr akzeptiert werden konnte. So kam es zu ständigen Auseinandersetzungen mit Nicht-Mormonen, aber auch mit staatlichen Behörden. - Nach dem gewaltsamen Tod des Religionsgründers zogen die "Heiligen" 1845/46 unter Führung Brigham Youngs in einem großen Zug nach Westen und erreichten im Sommer 1847 das Große Salzseetal in den Rocky Mountains. Hier entstand ihr Zentrum Salt Lake City, später Hauptstadt des US-Staates Utah. Aus einer Salzwüste war eine blühende Kulturlandschaft geworden. - Durch eine rührige Mission breitete sich der Mormonismus über die ganze Erde aus (seit 1952 auch in Deutschland). Heute bekennen sich über 8 Millionen Menschen zu dieser neuen Religion. Die größten Zuwachsraten gibt es in Lateinamerika und Ostasien.

 

Lehre & Praktiken:

 

Die Mormonen verstehen sich als die "einzig wahre christliche Kirche auf Erden". Sie behaupten, daß Gott einst Mensch war und auch die Menschen (unter bestimmten Voraussetzungen) einst Gott werden könnten. Sie betonen die Notwendigkeit "neuer Offenbarungen". Das "Buch Mormon" gilt neben der Bibel als "heilige Schrift". Kernstück mormaler Praktiken bilden die geheimen Tempelrituale:

 

1. Stellvertretende "Taufe für Tote";

 

2. Das "Endowment" (= ‚Ausstattung`). Die Teilnehmer bekommen geheime Belehrungen, Handgriffe und Zeichen, um in das Reich Gottes zu gelangen;

 

3. Eheschließung (Siegelung) "für Zeit und Ewigkeit"; man bleibt sogar im Jenseits verheiratet. Unter den zahllosen Bewegungen des 19. Jahrhunderts, welche neue Offenbarungen als zur christlichen Bibel  gleichwertig ansehen und deswegen „Neue-Offenbarungs-Bewegungen“ genannt werden sind die Mormonen die bei weitem die erfolgreichste. Beeindruckend ist nicht nur die Zahl der einzelnen Gemeinschaften, die zum Mormonentum gerechnet werden können, es sind rund 70 Gruppierungen, sondern auch die Zahl ihrer Mitglieder, die in die Millionen geht. Verantwortlich für diese Summe ist allerdings vor allem eine Gemeinschaft, die "Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage", die bei weitem größte der Mormonen-Kirchen, die allein über rund 10 Millionen Mitglieder weltweit verfügt.

 

Es erstaunt in Anbetracht dieser Tatsache nicht, daß der Name "Mormonen" weithin zu einem Wechselbegriff für die letztgenannte Gemeinschaft wurde, insbesondere in der Schweiz, wo nur diese über organisierte lokale Gemeinden verfügt. Tatsächlich ist die "Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage" zwar die größte der Mormonen-Gemeinschaften, ob sie aber die originärste ist, bleibt die Frage. Als zum Mormonentum gehörig müssen vielmehr alle Gemeinschaften gerechnet werden, die das Buch Mormon als heilige oder wie auch immer wesentliche Schrift betrachten (auch wenn sie dieses Werk u.U. anders benennen). Im deutschen Sprachraum trifft dieses auf drei Gemeinschaften zu, die schon erwähnte "Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage", auf die in manchem originalere "Reorganisierte Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage" und auf die kleine, aber aktive "Kirche Christi mit der Elias-Botschaft". Die meisten der rund 70 Mormonen-Gemeinschaften sind hingegen bloß in den USA vertreten, was nicht nur damit zu tun hat, daß diese das Mutterland des Mormonentums darstellen, sondern auch damit, daß die USA im Glauben der Mormonen als Ort der Wiederkunft Christi eine besondere heilsgeschichtliche Bedeutung tragen.

  

 

 

Das Buch Mormon:

 

Die Platten berichteten davon, daß Amerika schon lange vor der Entdeckung durch Kolumbus resp. Leif Erikson von Israeliten besiedelt war, und zwar in einer ersten "Besiedelungswelle" gleich anschließend an den mißglückten Turmbau zu Babel, in einer zweiten Welle nach der Zerstörung Jerusalems zu Beginn des sechsten Jahrhunderts vor Christus. Die Bevölkerung der ersten "Welle", die Jarediten, starben dabei unmittelbar vor der Ankunft der zweiten Welle aus, so daß diese einen gänzlich unbewohnten Kontinent antraf. Sehr bald schon teilten sich diese zweiten Ankömmlinge, die dem Fall Jerusalems entgangen waren, in zwei Völker, in die gottesfürchtigen Nephiten und die gottlosen Lamaniten. Erstere durften erleben, daß Jesus Christus nach seiner Himmelfahrt in Palästina sich zu ihnen gesellte, den Nephiten eine Kurzfassung der Evangelien vermittelte, zwölf Apostel bestimmte und sich wiederum in den Himmel erhob. Den so unterwiesenen Christen der Neuen Welt war aber ein übles Geschick bestimmt: im fünften Jahrhundert u.Z. wurden sie von den gottlosen Lamaniten in einer großen Schlacht bis auf den letzten Mann niedergemacht, allerdings nicht bevor der Letzte der Nephiten, ein gewisser Moroni, die Geschichte seines Volkes auf ebenen Goldplatten niederschreiben konnte, in deren Besitz Joseph Smith dann gelangt war.

Die Lamaniten hingegen überlebten, wurden allerdings für ihre Gottlosigkeit mit einer dunklen Hautfarbe bestraft. Sie stellen die Vorfahren der heutigen Indianer dar. Diesen Inhalt präsentiert das Buch Mormon, das 1830 herausgegeben wurde.

 

Die Sprachproben in "Reformed Egyptian", die Joseph Smith von den Platten abgezeichnet haben will und die ebenfalls jeder Edition des Buches Mormon beigegeben sind, machen jedenfalls für den des Altägyptischen Kundigen keinen Sinn. Es erstaunt angesichts dieser Tatsachen nicht, daß der Vorwurf des Betruges die Mormonen-Bewegung seit ihrer Entstehung begleitete.

In letzter Zeit wurde die Problematik um das Buch Mormon verschärft durch die Tatsache, daß die Archäologie in Amerika die Aussagen des Buches Mormon nicht etwa bestätigte, sondern vielmehr widerlegte, so finden sich auf dem amerikanischen Kontinent aus präkolumbischer Zeit keinerlei Spuren von Metallgebrauch, welcher im Buch Mormon als selbstverständlich angenommen wird. Ebenso fehlen Überreste von diversen eurasischen Tierarten, die im Buch Mormon erwähnt werden. Von den im Buch Mormon angeführten Städten fand sich bisher ebenfalls keine Spur (dies im Gegensatz etwa zum Alten Testament, das kaum eine Stadt erwähnt, die im Gelände bisher nicht identifiziert werden konnte).

 

Was sie glauben:

 

1. Gott war nicht von Anfang an der Vollkommene.

 

Da die gesamte Entwicklung unter dem Gesetz des Fortschritts steht, steigt alles Leben zu immer höherer Vollkommenheit auf. Das gilt auch für Gott. Er ist erst dank dem Gesetz des Fortschritts zu seiner jetzigen Vollkommenheit und Machtfülle emporgestiegen. Er ist also veränderlich.

 

2. Gott wurde buchstäblich „Vater"

 

D.h. er erzeugte buchstäblich mit einer "Mutter" eine unübersehbare Zahl von Geistern und entwarf für sie den "Großen Plan", der ihnen den Weg und die Möglichkeit des Aufstieges zu einer himmlischen Herrlichkeit schaffen sollte. Zu diesem Zweck organisierte ER (Elohim) aus dem Stoff die Erde. Sein Sohn "Jehova", der mit Christus identisch ist, wirkte dabei als Baumeister. Die Erde sollte den Geistern nach Absolvierung ihres bisherigen Lehrpensums als Schule für ihren Aufstieg dienen.

 

Aber: Wer die Mutter Gottes ist, mit welcher Jesus gezeugt wurde, wissen sie nicht.

Aber es geht noch weiter: Sie behaupten, daß Jesus einen göttlichen Vater und eine göttliche Mutter hat. Diese haben wiederum auch göttliche Eltern und die wiederum auch usw.

 

Da die Götter früher wie Menschen waren und immer noch ihren Körper haben, müssen sie auch einen Verdaungstrakt haben. Wenn jemand reden kann (und Gott hat ja zu Smith gesprochen), so muß er eine Zunge haben und mit dieser Zunge kann er dann über die Sonne, den Mond und die Sterne reden. Er redet Tag und Nacht. Deshalb muß er Flüssigkeit benutzen, um die Zunge feucht zu halten. Und wenn er deshalb ein Verdauungssystem hat, so muß er es manchmal entleeren. Also muß es irgendwo im Himmel einen riesigen stinkenden Haufen mit göttlicher Scheiße geben, oder nicht?

 

3. Der Mensch ist Gott im Keimzustand und ist von Gott nicht grundsätzlich verschieden.

 

Der Mensch ist ein inkarnierter Geist, der die erste Stufe des Fortschrittes durchlaufen hat und nun auf der Erde, mit einem freien Willen ausgestattet, durch die Entscheidung zwischen Gut und Böse weitere Fortschritte machen soll. "Wie der Mensch ist, war Gott einst, wie Gott ist, kann der Mensch einst werden."

 

Aber: Wenn Gott einst wie der Mensch war, wo hat er dann wie gelebt? Hat er einen anderen Gott angebetet, oder sich selbst? Wenn es einen anderen Gott gab, so muß es irgendwann einen ersten Gott gegeben haben. Und als dieser ein Mensch war, wo hat er dann wie gelebt? Zu wem hat er dann wie gebetet?

 

4. Der Sündenfall war im Programm des Großen Planes vorgesehen.

 

Adam war ursprünglich unsterblich, Eva aber sterblich, beide somit ungleich. Deshalb aß Adam bewußt von der verbotenen Frucht um sterblich zu werden. Der Sündenfall schuf die Grundlage und Voraussetzung des Heils.

 

Aber: Wenn Adam unsterblich war, und sowieso irgendwann göttlich geworden wäre, dann hätte er doch aufgrund seiner göttlichen Allmacht, die Bedingungen für Eva dahingehend ändern können, daß es keine Probleme gäbe das Heil zu erlangen. Ich verstehe nicht warum er den komplizierten Weg benutzt hat. Ich bin nur ein Mensch, aber ich habe ihm hier gerade einen Weg aufgezeigt, mit dem wir im Paradies bleiben könnten und trotzdem alles hätten, einschließlich die Kenntnis von Gut und Böse. Da wir ja alle unsterblich geblieben und mit der Zeit göttlich geworden wären.

 

 

5. Eine Erbsünde oder grundsätzliche Sündhaftigkeit des Menschen wurde abgelehnt. Der Mensch kann sich selbst erlösen, wenn er sich an die Vorschriften des Buches Mormon hält.

 

Aber: Was ist mit den Menschen, die vor der Zeit lebten in der J. Smith das Buch "übersetze"? Sind sie denn all verdammt? Entspricht dieses Gottes Gerechtigkeit?

 

6. Die Wiederkunft Christi wurde als sehr nahe erwartet. Als das Heilige Land galt nun aber Amerika (USA), die Wiederkunft war also dort zu erwarten.

 

Aber: Es ist eine historisch bewiesene Tatsache, daß Jesus, wenn er gelebt hat (woran ich glaube), als Jude lebte, mit dem Wunsch daß Judentum im Alten Israel zu reformieren. Warum sollte also die Wiederkunft in Amerika stattfinden und nicht im Land seiner Väter?

 

7. Durch Siegelungen können Ehe und Familienverbände über den Tod hinaus noch bewahrt und verewigt werden.

 

Aber: Wie können sie wissen, wer in den Himmel kommt und wer nicht? Man stelle sich nur einmal folgendes Szenario vor: Zwei Personen, die Mormonen wären, wobei der eine wie Hitler und die andere wie eine Heilige wäre, hätte die eheliche Siegelung miteinander vollzogen. Nun käme der eine in die Hölle und die andere in den Himmel. Würde und könnte die Siegelung da noch bestehen bleiben?

(Dieses Beispiel ist etwas extrem, verdeutlicht jedoch meine Intention.)

 

 

8. Durch stellvertretende Handlungen an den Toten früherer Generationen werden diesen die Segnungen der Kirche zuteil, so daß sie die Erlösung finden können.

 

So z.B. bei Buddha, Ghandi etc.

Aber: Es grenzt schon an eine Vergewaltigung, Namen von verdienten Persönlichkeiten zu benutzen um sie nach ihrem Tod für die eigenen Ideen und Lehren zu mißbrauchen. Die rückwirkend "Erlösten" können dazu nicht einmal Stellung nehmen.

 

9. Farbige sind verflucht.

 

Deshalb sind sie auch nicht zum Priesteramt zugelassen.

 

Aber: Wie ich weiter unten noch aus ihrem Buch Mormon zitieren werde, ist "farbig sein" ein Fluch, denn Gott ist für die Mormonen ein weißer Mann. Wenn "Weiß" also für das Gute und Reine steht, so muß das Farbige/Schwarze für das Schlechte /Unreine stehen. Wenn Gott also weiß ist, welche Farbe wird Satan dann wohl haben? Und wie wird man dann wohl mit Farbigen umgegangen sein?

  

Das Buch Mormon:

 

1. Sie behaupten daß sie die einzig legitime Vertretung Jesu auf Erden darstellen.

 

"Und es begab sich: Ich sah dieses große und greulreiche Kirche, und ich sah, daß ihr Gründer der Teufel war." (1.Nephi 13,6)

 

2. Amerika ist für sie das heilige Land, ein Ort des Friedens und der Freiheit.

 

"Drum ist dieses Land denen geweiht, die er herführt. Und wenn sie ihm dienen gemäß den Geboten, die er gegeben hat, so wird es für sie ein Land der Freiheit sein, drum werden sie nie in Gefangenschaft geraten; geschieht es doch so ihres Übeltums wegen. (...)." (2.Nephi 1,7)

 

Aber: Was ist mit den Sklaven und Indianern?

 

3. Die Mormonen sind eine rassistische Organisation, die Ihre Lehre mit Gott begründen.

 

"Und er hatte wegen ihres Übeltums den Fluch über sie kommen lassen, ja, einen schweren Fluch (...) Da sie nun hellhäutig waren und überaus schön und angenehm; ließ der Herr Gott – damit sie für mein Volk keinen Anreiz mehr hätten – ihre Haut dunkel werden. Und so spricht der Herr Gott: Ich will sie widerlich machen für dein Volk, wenn sie nicht von ihren Übeltaten umkehren. Und verflucht seinen die Nachkommen dessen, der sich mit ihren Nachkommen vermischt, denn sie sollen mit dem gleichen Fluch verflucht sein. Und der Herr sprach es, und es geschah. Und wegen des Fluches, der auf ihnen lastete, wurden sie ein träges Volk, boshaft und hinterlistig; (...)." (2.Nephi 5,21-24)

 

Aber: Was soll und kann ich denn zu so einem Schwachsinn noch sagen?

 

4. Sie sind mit dem Kompaß nach Amerika gelangt.

 

"Und weiter übertrug er ihm auch die Verantwortung in Bezug auf die Aufzeichnungen, die auf den Platten aus Messing eingraviert waren, und auch in bezug auf die Platten Nephis und auch das Schwert Labans und die Kugel oder den Richtungsweiser, der unsere Väter durch die Wildnis geführt hatte und der von der Hand des Herrn bereitet worden war, damit sie dadurch geführt würden (...)." (Mosia 1,16) Dieses fand "um 124 v. Chr." statt. (Buch Mormon S.130)

"Und es begab sich: Nachdem sie mich so fest gebunden hatten, daß ich mich nicht rühren konnte, hörte der Kompaß, den der Herr bereitet, zu arbeiten auf." (1 Nephi 18,12) Dies fand "um 590 v.Chr." statt. (Buch Mormon S.36)

 

Aber: Der Kompaß ist doch erst viel später erfunden worden.

 

5. Nephi berichtet von Pferden die es im Jahre 90 v. Chr. in Amerika gegeben haben soll.

 

"Als aber Lamonidies vernommen hatte, ließ er seine Knechte die Pferde und Streitwagen bereitmachen." (Alma 20, 6)

"(...) Als wir durch die Wildnis zogen, sahen wir, daß es in dem verheißenen Land Tiere jeder Gattung in den Wäldern gab: Kühe und Rinder, Esel und Pferde, Ziegen und Wildziegen und allerart wilde Tiere, die dem Menschen nützlich sind. (...) (1Nephi 18,25)

 

Aber: Pferde sind erst mit den spanischen Eroberern im Mittelalter in Amerika eingeführt worden.

 

6. Was ist mit Alpha und Omega?

 

"Ich bin das Licht und das Leben der Welt. Ich bin Alpha und Omega, der Anfang und das Ende." (3.Nephi 9,18)

 

Aber: Es wäre mir neu, daß im Jahre 34 n.Chr. große Teile der Bevölkerung in Amerika der griechischen Sprache mächtig gewesen wären. Denn wie könnte man sonst verstehen, was mit Alpha und Omega gemeint ist. Es wäre genauso, als würde ich heute "Ho" und "Schmoh" sagen. Nur wenn man meine Sprache verstehen könnte, würde man verstehen was mit "Ho" und "Schmoh" gemeint wäre.