.::Die Kirche und die Sklaverei::.
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Jesus lebte noch mit den Unteren und Ausgestoßenen der Gesellschaft.
Paulus Devise lautete dagegen, daß jeder Mensch in dem Stand bleibt, in den er hinein geboren wird.
Also bleibt ein Sklave versklavt und ein Freier frei.
Bischof Ignatius verlangt im 2. Jahrhundert sogar sadistischerweise, daß ein Sklave nicht nur ohne Freiheit zu bleiben hat, sondern, daß ein Sklave für Gott noch eifriger Sklavendienste tue.
Bei dem freien Kirchenlehrer Ambrosius heißt „Sklaverei“ dann auch „Gottesgeschenk“.
Der ebenfalls freie Kirchenlehrer Augustinus rät dem geknechteten Sklaven arm zu bleiben und viel zu arbeiten.
Selbst die Sklaverei in den USA wurde auch damit erklärt, daß sie Gottgewollt war und daß man ja vor Gott gleich sei. Nach dem Tod gäbe es keine Sklaverei. Doch bis zum Tod, sollte man daß tun, was die heiliger Schrift sagt, denn sonst würde man ja nicht in den Himmel kommen.