.::Was war das Zeichen von JONA, oder war Jesus wirklich drei Tage tot?::.

 

 

 

“Als acht Tage vorüber waren, und das Kind beschnitten werden sollte, gab man ihm den Namen Jesus, den der Engel genannt hatte, noch ehe das Kind im Schoße seiner Mutter empfangen wurde.” (Lk 2:21) Dies wird uns im Evangelium nach Lukas berichtet.

Der Name, der Maria für das Kind genannt wurde, war JESUS, nicht CHRISTUS. Dieser war er erst nach der Taufe durch die Hand von Johannes dem Täufer, ausgerufen wurde. Die Juden waren nicht diejenigen Personen, die diese Behauptung einfach so akzeptierten. Sie wollten einen Beweis.

 

Zauberei als Beweis:

 

Matthäus schreibt, daß die gelehrten Männer unter den Juden - die Schriftgelehrten und die Pharisäer - zu Jesus kamen und ihn fragten: “Meister, wir wollen von dir ein Zeichen sehen” (Mt 12:38) Was sie wollten war ein magischer Trick, so etwas, wie das Herbeizaubern eines Kaninchens aus einem Hut oder über glühende Kohlen zu laufen. Die Fragenden wollten diese Art von Zauber sehen, denn sie hielten ihn für einen Zauberer, Magier, Scharlatan.

 

Kein Zeichen, außer eines:

 

Mit berechtigter Entrüstung antwortete Jesus ihnen: “Diese böse und treulose Generation fordert ein Zeichen, aber es wird ihr kein anderes gegeben werden, als das Zeichen des Jona. Denn wie Jona drei Tage und drei Nächte im Bauch des Fisches war, so wird auch der Menschensohn drei Tage und drei Nächte im inneren der Erde sein.” (Mt 12:39-40)

Jesus sagte damit: “Kein Zeichen!”. Er verwies die Juden nicht auf Bartimäus, dessen Augenlicht er wiederhergestellt hatte. Er spricht auch nicht über “die Frau mit Ausfluß”, die durch die bloße Berührung mit ihm geheilt wurde. Oder die zwei tausend Schweine, die er getötet hatte, um einen Mann von Dämonen zu befreien. oder die 5000 und 3000 Menschen, die er mit Fisch und Brot gesättigt hatte. “Kein Zeichen!”, sagte Jesus, “nur eines” - “Das Zeichen von Jona”. Seine Behauptung der Messias zu sein, steht und fällt nur durch dieses Zeichen, welches er geben wollte. Erfüllte Jesus dieses eine Zeichen? Das Christentum antwortet mit “Ja”, ohne sich an die biblische Anweisung zu halten, welche da sagt: “Prüft alles” (1 Thess 5:21)

 

Jona flüchtet vor dem Aufruf:

 

Was war denn nun das Zeichen von Jona? Wir müssen im Buch von Jona im Alten Testament nachschlagen, um dieses herauszufinden.

Gott berief Jona um nach Nineve zu gehen, um die Menschen dort von ihrer Schlechtigkeit abzubringen. (Jona 3:8) Doch Jona fürchtete sich. Er wollte nach Tarschisch, um dem Befehl Gottes zu entfliehen. Er schiffte sich ein, um nach Tarisch zu gelangen. Während er auf See war, gab es dort einen gewaltigen Seesturm. Die Seefahrer bekamen Angst holten Jona und losten, um zu erfahren, wer an ihrem Unglück schuld sei. Das Los fiel auf Jona. (Jona 1:7) Dieser erzählte ihnen, daß er sich vor Gott auf der Flucht befand und machte den Vorschlag ihn ins Meer zu werfen, auf das sich dieses wieder beruhige. Dieses wurde auch getan. (Jona 1:15)

 

 

 

Tot oder Lebend:

 

Jona hat sich selbst als religiöses Opfer angeboten. Es gab also keinen Grund ihn vorher zu erwürgen, ihn mit dem Schwert töten, ihm den Arm oder ein anderes Körperteil abzutrennen. Man brauchte ihn nicht zu ermorden. Jona selbst sagte nichts von töten, er sagte nur: “Nehmt mich und werft mich ins Meer, damit sich das Meer beruhigt und euch verschont.” (Jona 1:12) Die Frage, die sich nun stellt ist folgende: Als die Schiffsleute Jona ins Meer schmissen, war er zu diesem Zeitpunkt Tot oder am Leben? Jedes christliche Kind, welches im Religionsunterricht aufgepaßt hat, wird sagen: “AM LEBEN.” Der Sturm hat sich auch beruhigt. Ein Wal verschlingt Jona, als dieser im Meer trieb. War Jona am Leben oder tot, als er verschlungen wurde? Die Antwort ist wieder: “AM LEBEN.” Denn Jona betete im Bauch des Fisches zum Herrn, seinem Gott. (Jona 2:2)

Es ist nun einmal so, das Menschen nicht beten, wenn sie tot sind. Drei Tage und Nächte hat der Wal ihn durch den Ozean getragen, um ihn dann auf Befehl Gottes auszuspeien. Auch hier die Frage: War Jona am Leben oder tot, als er ausgespien wurde. Die Antwort ist: “AM LEBEN”. Denn als Jona an Land war, erging der Aufruf Gottes, daß Jona nach Ninive gehen soll, ein zweites Mal. (Jona 3:1-2)

 

Was hat nun Jesu prophezeit? So wie Jona wird der Menschensohn sein. Und wie war Jona? War er tot oder am Leben, während der drei Tage und drei Nächte, in denen er im Bauch des Wals gebetet hatte?

 

Nicht wie Jona:

 

Wenn Jona als für drei Tage und drei Nächte am Leben war, so muß Jesus im seinem Grab auch am Leben gewesen sein, so wie er es vorher gesagt hatte. Doch das Christentum besteht auf die fadenscheinige Einfädelung des Todes von Jesus für die Erlösung. Deshalb müssen sie antworten, daß Jesus für drei Tage tot war.

(Wenn Jesus wie es im Christentum behauptet wird, “Gott” ist. “Gott” aber, nach dem Christentum, für drei Tage und drei Nächte tot war, so frage ich mich: Wer hat die Schöpfung am Laufen gehalten, während “Gott” tot war? Wie kann Jesus sterben, wenn er “Gott” ist, und Gott doch ewig lebt und unsterblich ist.)

Doch zurück zum Eigentlichen:

Der Widerspruch zwischen der Aussage Jesu und seiner Erfüllung ist offensichtlich. Jona am Leben, Jesus tot. Jesus sagte aber: “Wie Jona” und nicht: “Nicht wie Jona”. Wenn das wahr ist, so ist Jesus nach seiner eigenen Behauptung nicht der wahre Messias der Juden. Wenn die Evangelien echt sind, dann kann man den Juden nicht vorwerfen, das sie Jesus als “Christus” ablehnen.

 

Drei und drei = 72 Stunden:

 

Die Doktoren und Professoren der Theologie erwidern in Diskussionen, daß in und nach Matthäus 12:40 der Zeitfaktor die Hauptrolle spielt. “Denn wie Jona drei Tage und drei Nächte im Bauch des Fisches war, so wird auch der Menschensohn drei Tage und drei Nächte im Inneren der Erde sein.”

(Mt 12:40)

Bitte beachten, so sagen die gelehrten Theologen, daß Jona drei Tage und drei Nächte im Bauch, und Jesus war drei Tage und drei Nächte in der Erde war. Dadurch wurde die Prophezeiung erfüllt. Er würde im Grab verbleiben, und es war nicht wichtig, ob er “wie Jona war”, nämlich tot oder am Leben.

Wenn es wirklich der Zeitfaktor war, den Jesus so betont haben wollte, so fragen Sie, ob er diesen Aspekt seiner Prophezeiung gegenüber den Juden erfüllt hat? Die christlichen Dogmatiker sagen: "Natürlich".

 

Öffentlicher Feiertag:

 

Die Frage, die sich stellt ist folgende: Wann wurde Jesus angeblich gekreuzigt? Die ganze Christenheit antwortet: FREITAG! Dies ist der Grund, warum man “Karfreitag” feiert - "Gooi-Vrydag" ist ein öffentlicher Feiertag in der Republik von Südafrika. Und jede christliche Nation von Amerika bis Sambia von Abessinien bis Zaire hat einen öffentlichen Feiertag am “Freitag zu Ostern”. Was mach den “Karfreitag” so besonders?

“Es ist der Tod von Christus am Kreuz, um unsere Sünden zu tilgen.” sagen die Christen. Deshalb wurde er also am Kreuz an einem Freitag vor fast 2.000 Jahren getötet? “Ja!” sagen die Christen.

Von den Evangelien wissen wir, daß die Juden in Eile waren, um Jesus zu beseitigen. Zuerst die mitternächtlichen Verhandlung, dann die Vorführung vor Pilatus, danach zu Herodes und danach zurück zu Pilatus. Die Elite fürchtete sich vor den Massen. Jesus war ihr Held. Er hat ihnen Nutzen gebracht. Die Feinde mußten ihn schnell beseitigen. Doch so schnell sie ihn ans Kreuz bringen wollten, so schnell mußten sie ihn auch wieder herunter haben, bevor die Sonne am Freitag unterging, denn es stand der Sabbat an. Der Sabbat beginnt gegen 6 Uhr am Abend, und die Juden wurden in Deuteronomium 21:23 gewarnt, daß die Gekreuzigten von Gott verflucht seien, und deshalb nicht am Sabbat am Kreuz hängen durften, auf daß das Land nicht unrein würde.

Um die Skrupel der Schriftgelehrten und der Pharisäer zu befriedigen, haben die “geheimen Jünger” Jesu seinen Körper vom Kreuz genommen. Sie führten an dem Körper ein rituelles Totenbad durch, balsamierten ihn mit “einem Gewicht von einhundert Pfund an Myrrhe und Aloe.” (Joh 19:39) Dann legten sie, vor Beginn der Nacht, den in ein Leichentuch gehüllten Körper in das Grab.

 

 

 

Warum „Angeblich”:

 

Es gibt unzählig viele Unterschiede zwischen den verschiedenen Sekten und den Konfessionen des Christentums. Doch sie sind sich einig in dem Punkt, daß Jesus (angeblich) in der Nacht von Freitag in dem Grab war. Er ist auch am Samstag (ANGEBLICH) im Grab. In der Nacht von Samstag ist er immer noch (ANGEBLICH) im Grab. Die Christen glauben dieses aus vollem Herzen. Der Grund, warum ich das Wort “ANGEBLICH” drei mal erwähnt habe, ist der, daß die Evangelien darüber schweigen, zu welchem Zeitpunkt Jesus exakt aus dem Grab kam. Er könnte schon in der Freitagnacht von seinen geheimen Jüngern hinfort genommen worden sein, um an einen angenehmeren und behaglicheren Platz gebracht zu werden. Doch ich habe nicht das Recht über Dinge Aussagen zu machen, über die Evangelisten schweigen. Deshalb habe ich das Wort “ANGEBLICH” dreimal wiederholt.

 

Lassen sie uns in der letzen Analyse sehen, ob Jesus DREI Tage und DREI Nächte im Grab war oder nicht.

 

Osterwoche

                                           im Grab

 

Tag

Nacht

Freitag

vor Sonnenuntergang

ins Grab gebracht

nicht

eine Nacht

Samstag

angeblich im Grab

einen Tag

eine Nacht

Sonntag

fehlt vor Sonnenaufgang

nicht

nicht

Total

einen Tag

zwei Nächte

 

Sie werden wohl nicht bezweifeln, daß Jesus wie man in der Zusammenfassung sieht nur EINE TAG und ZWEI NÄCHTE im Grab war und nicht DREI Tage und DREI Nächte. Nach den christlichen Schriften zu urteilen, hat Jesus ein zweites Mal versagt.

 

ZUERST war er nicht wie Jona, der lebend im Bauch des Fisches war, welches das genaue Gegenteil von dem war, was Jesus angeblich durchgemacht hat. Denn nach christlicher Aussage war Jesus ja tot während er im Grab lag.

 

Zweitens entdecken wir, daß er auch, den Zeitfaktor betreffend, versagte. Die größten Mathematiker des Christentums werden es nicht schaffen, das gewünschte Ergebnis zu erlangen. DREI Tage und DREI Nächte. Wir dürfen nicht vergessen, daß die Evangelisten sehr deutlich sind um uns klar zu machen, daß es “vor dem Sonnenaufgang” am Sonntag war, (der ERSTE Tag der Woche nach jüdischer Rechnung) als Maria Magdalena zum Grab von Jesus ging und es leer fand.

 

 

Kar-mittwoch”:

 

Robert Fahey vom “Plain Truth” Magazin, hielt eine Vorlesung am “Holiday In” in Durban, wo Ahmed Deedat anwesend war. Herr Fahey versuchte seiner christlichen Zuhörerschaft zu beweisen, daß Jesus, im Gegensatz zur christlichen Auffassung während der letzten 2000 Jahre, nicht an einem Freitag, sondern an einem MITTWOCH gekreuzigt worden wäre. Rechnet man nach ihm von Sonntag morgen an drei Tage und drei Nächte zurück, so kommt man bei Mittwoch an. Ahmed Deedat fragte ihn, wie es möglich war, daß während der letzten 2000 Jahre die gesamte christliche Welt am Freitag anstatt am Mittwoch feierte. (Die gesamte christliche Welt ignoriert noch heute den korrekten Tag der angeblichen Kreuzigung.) Dies bedeutet auch, daß sogar die römisch katholische Kirche, welche behauptet, daß sie eine ungebrochene Kette von Päpsten, von Petrus bis heute, hat, sich irrt.

 

Gott oder Satan:

 

Die Frage, die sich hier stellt, ist, wer die Christenheit während der letzten 2000 Jahre verführt hat? Gott oder Satan? Herr Fahey antwortete kategorisch: “Satan”.

Wenn Satan erfolgreich die Christenheit in der wichtigsten Angelegenheit ihres Glaubens durcheinanderbringen kann, so daß sie nicht wissen, ob sie am Freitag oder am Mittwoch feiern sollen, wie leicht ist es dann für ihn die Christen in den Dingen, die Gott betreffen zu verführen? Auf diese Frage ging Herr Fahey ohne Antwort fort.