.::Wie war es am wahrscheinlichsten, am logischsten?::. 

 

 

 

Jesus flehte den Vater betend um Hilfe an. (Lk 22:44) Paulus betätigt, daß seine Bitte nicht auf taube Ohren stieß. (Hebr 5:7)

 

Was bedeutet nun, “Gott erhörte” seine Gebete? Es bedeutet, daß Gott seine Gebete akzeptiert hatte. Gott ist nicht taub. Er hört alles. Er hat die Bitte Jesu genauso akzeptiert, wie er die Bitte Abrahams akzeptiert hatte. Abraham, war hochbetagt, als er um einen Sohn betete. Und Ismael wurde geboren. Die Worte Abrahams wurden Fleisch. Ismael heißt “Gott (er-)HÖRTE” im Hebräischen. Zachrias betete in seinem hohen Alter um einen Sohn, und Johannes der Täufer wurde geboren. Nun betete Jesus, und seine Gebete wurden von Gott erhört (=akzeptiert). (Lk 22:43)

Jesu glauben wird dahingehend gestärkt, daß Gott ihn retten wird. Darum hat Jesus Gott erfleht. Wann und wie lag allein in Gottes Hand. Seine Wege sind nicht die unseren.

 

Zählen Sie die Segnungen die es bis jetzt gegeben hat:

 

a) Eine Zusicherung vom Himmel.

b) Pilatus befindet ihn unschuldig.

c) Pilatus Frau träumt, daß Jesu kein Leid geschehen darf.

d) Jesu Beine wurden nicht gebrochen.

e) Er wurde in Eile vom Kreuz geholt.

 

Welchen Nutzen - Die Knochen:

 

Durch den Vers “und sie brachen ihm nicht die Beine”, wird eine Prophezeiung erfüllt:

Der Gerechte muß viel leiden, doch allem wird der Herr ihn entreißen. Er behütet all seine Glieder, nicht eins von ihnen wird zerbrochen.

(Ps 34:20/21)

Wenn die Knochen eines Opfers vor Beschädigung geschützt wurde, so war es nur von Nutzen, wenn die Person lebte. Einer Person, die schon tot war, können gebrochene Knochen auch nicht schaden. Einem auferstandenen Körper ist es auch egal, ob seine Knochen intakt sind, oder zerschmettert. Doch für eine lebende Person (z.B. am Kreuz) bedeuteten intakte oder gebrochene der Unterschied zwischen Leben und Tod. Die römischem Männer wollten natürlich nicht eine Prophezeiung erfüllen. Sie sahen nur: “daß er schon tot war”.

(Joh 19:33)

 

sehen ist ein einfaches Wort. Wir können nun fragen, was haben sie gesehen? Könnte es die Erfüllung der Worte Jesu sein: “ (...) Hören sollt ihr, hören, aber nicht verstehen; sehen sollt ihr, sehen, aber nicht erkennen. (...)” (Mt 13:14) Wenn Johannes sagt, daß die Soldaten “sahen”, so meint er, sie vermuteten. Es gab kein modernes Stethoskop, mit dem sie den Körper untersuchen konnten. auch hat niemand seinen Puls berührt, bevor er festgestellt hat, daß “er schon tot war”. Ich sehe das Wort “sehen” als einen Schritt in Gottes Plan, um ihn zu retten.

 

 

 

Tägliche Auferstehungen:

 

Mit all den Fortschritten auf dem medizinischen Sektor seit Jesus, mit all den modernen wissenschaftlichen Instrumenten zu unserer Verfügung, werden trotzdem täglich hunderte Menschen auf der Welt für “tot” erklärt. Während ich dieses schnell schreibe, ist meine Aufmerksamkeit bei dem Beinahe-Mord an Mr. Barnabas, welcher zu Leichenhalle getragen wurde, nachdem er für “klinisch tot” erklärt wurde. Nicht von antiken Römern, sondern von wissenschaftlichen Medizinern. Die Nachricht ist hier noch mal wiedergegeben. Sie war im Jahr 1984 ein Schock.

 

"The Daily News: January 3, 1984

Shaken and stirred

Nairobi: Mr. Barnabas suddenly stirred while being carried to a mortuary after he was declared clinically dead "from too much Christmas liquor". Returned to hospital Doctors advised him to go easy on strong drink.

-Sapa-Ap

 

Was würden Sie dazu sagen:

 

Auferstanden oder Wiederbelebt?

 

1 little girl who died tells how she came back to life

   (after 4 days) - ("Daily news" 15/11/55)

 

 2. man died for two hours: still lives - "Miracle" amazes doctors

   ("Sundays Express" 27/3/60)

 

 3. He died for 4 minutes - Man's heart stops but he lives on -

    ("Sunday Express" 23/7/61)

 

 4. He does not know that he died for 90 seconds

    (Carpe Argus 16/3/61)

 

 5. DR. HITGE RETURNED FROM THE DEAD -

    ("Carpe Argus" 4/5/61)

 

 6. THE COFFIN MOVED - Young man narrowly escaped being buried

    alive - ("Sunday Tribune" 13/5/62)

 

 7. BACK FROM THE DEAD - after being thought dead for 2 days -

    ("Post" 25/7/65)

 

 8. "CORPSE WINKS AT UNDERTAKER" - Doctor wrote out a death

    certificate - ("Daily News" 25/3/75)

 

 9. "CLINICALLY DEAD" - Toddler alive after hour-long revival battle

    - ("Natal Mercury" 5/12/82)

 

10. WAS HE DEAD OR ALIVE? - The dilemma facing transplant Doctors

    - ("Sunday Tribune" 17/7/83)

 

11. Shaken and stirred - declared clinically dead "from too much

    Christmas liquor" - ("Daily News" 3/1/84)

 

Diese Liste würde unvollständig sein, ohne die Erwähnung eines exklusiven Clubs, dessen einzige Bedingung für eine Mitgliedschaft folgende ist: Gestorben zu sein und wieder zu leben! Wenn Jesus nach den Schriften gestorben wäre, dann wäre er heute bestimmt Haupt- und Ehrenmitglied in diesem Club.

 

Sympathie für Jesus:

 

Gott arbeitet auf mysteriösen Wegen. Er beeinflußt die Soldaten, so daß sie denken, daß ihr Opfer "schon tot" ist, so daß sie ihm nicht die Beine brechen. doch zur selben Zeit beeinflußt er einen anderen ihn mit einem Speer in die Seite zu stechen, und

“...sogleich floß Blut und Wasser...”. (Joh 19:34)

Es ist der Segen Gottes, daß der menschliche Körper nicht ewig Pein und Schmerz ertragen kann. Wenn es zu viel wird, dann wird er bewußtlos. Die Unbeweglichkeit, die Müdigkeit und die unnatürliche Haltung am Kreuz müssen den Blutkreislauf stark verlangsamt haben. Der Stich in die Seite war die Rettung. Durch den “Blutverlust” konnte der (Blut-) Kreislauf wieder auf Touren kommen. Uns wird in der “Encyclopedia Biblica” unter dem Artikel “Cross”, Spalte 960 versichert, daß “Jesus lebte, als ihn der Speer traf.”

 

 

 

Evangelisten unterscheiden:

 

Die Evangelienschreiber sind sich uneinig über die Zeit, zu der Jesus ans Kreuz gebunden wurde. Doch Johannes schreibt, daß Jesus sich noch um 12 Uhr Mittags im Prätorium vor Pilatus befand. “Es war aber der Rüsttag des Osterfestes, um die sechste Stunde (Hebräische Zeit)” (Joh 19:14) Nach vielen Verhandlungen wurde er zur Kreuzigung übergeben.

Stellen sie sich den ungeordneten Mob vor, das schwere Kreuz, welches Jesus selbst tragen mußte, der lange Weg nach Golgotha konnte auch nicht in ein paar Minuten bewältigt werden. Und dann die Kreuzigung, sie nahm auch Zeit in Anspruch. Die Autoren des Johannesevangelium haben zwar auch nicht die Zeit genannt, zu der Jesus angeblich den Geist aushauchte, doch die Synoptiker sind sich einig darüber, daß es um die "neunte Stunde" gewesen sein mußte. Also gegen 15 Uhr.

 

Dean Farrar schreibt in seinem Buch “Life of Christ” auf Seite 421, daßJesus nur drei Stunden am Kreuz hing, bevor er abgenommen wurde.”

 

Pontius Pilatus wundert sich:

 

In den Evangelien wird uns beschrieben, daß es zwischen der 3. und der 9. Stunde ein Donnern, eine Finsternis und ein Erdbeben gegeben hat. Ohne Grund? Nein, sondern um den sadistischen Mob zu zerstreuen, nachdem sie die römische Feier, also die Kreuzigung, genossen hatten. So konnten nämlich die geheimen und gläubigen Jünger Jesus befreien: Josef von Arimathäa ging mit einem sympathischen Soldaten, welcher erklärt hatte: “Wahrlich, dieser Mensch war Gottes Sohn” (Mk 15:39) zu Pilatus und verlangte den Körper von Jesus und: “Pilatus wunderte sich, daß er schon verschieden sei.” (Mk 15:44)

 

Was war der Grund für Pilatus Überraschung? Warum hat er sich gewundert?

Er wußte aus Erfahrung, daß normalerweise kein Mensch innerhalb von drei Stunden stirbt.

 

Grund für die Verwunderung:

 

Wenn ein Mensch erschossen wird, und er stirbt, so gibt es nichts weswegen man sich wundern müßte. Wenn ein Mensch gehängt wird, und er stirbt, so gibt es nichts weswegen man sich wundern müßte. Doch sollten sie überleben, nachdem wir gedacht haben, daß sie tot seien, dann haben wir genug Gründe um uns zu wundern.

Pilatus vermutete, daß Jesus noch lebend am Kreuz hing. Er glaubte den Berichten nicht, daß Jesus tot war. Deswegen wunderte er sich. Er hatte keinen Grund zu prüfen, ob Jesus wirklich tot war oder lebte. Wenn er lebte - was solls? Er dachte sowieso, daß Jesus unschuldig war. Seine Frau hatte ihn gewarnt, daß Jesus kein Leid angetan werden dürfte. Wenn Jesus also lebte, dann hatte Jesus Glück gehabt. Die Juden hatten Pilatus erpreßt, indem sie sich über ihn beim Cäsar beschweren wollten, wenn er Jesus nicht verurteilte. Dies war nun eine gute Möglichkeit “Rache” an ihnen zu üben. Deswegen hatte er auch nichts dagegen, Josef von Arimathäa den Körper auszuhändigen.

 

Er hatte geheime Jünger:

 

Um die religiösen Zweifel der Juden zu beseitigen, vollzogen sie an Jesus die Begräbnisrituale, das Bad, das Einreiben usw.. Dieses wird auch wohl mehr als zwei Stunden in Anspruch genommen haben. Sollte es irgendwelche Lebenszeichen im Körper gegeben haben, so wird natürlich niemand von den “geheimen Jüngern” (Josef von Arimathäa, Nicomedus, Maria Magdalena und die andere Maria) gerufen haben: “ER lebt! Er lebt!” Dann hätten die Juden ihn natürlich sofort ein zweites Mal gekreuzigt, wobei sie nun gewartet hätten, bis er wirklich tot war.

 

Bis jetzt sieht es in der abschließenden Zusammenfassung so aus:

 

a) Das Grab war leicht zu erreichen.

b) Die “geheimen Jünger” hatten ihre helfende Hand im Spiel.

c) Seine “Mitgekreuzigten” lebten noch.

d) Jesu Beine waren nicht gebrochen, während die Beine der “Mitgekreuzigten” gebrochen wurden.

e) Die schnelle und leicht erlangte Erlaubnis von Pilatus ermöglichte es den “geheimen Jüngern” den Körper Jesu vor den Juden zu bekommen.

 

Den Juden wurde klar, daß ihnen Übel mitgespielt worden ist. Sie wußten Jesu lebte. Deshalb gingen sie zu Pilatus. Doch es nutzte nichts, da sie zu spät kamen.